Bundesliga-Schützen verlieren nur 2:3 in Sülfeld / 1:4-Niederlage gegen Berlin

Bassums Benne und Mohnke ärgern den Favoriten

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Zuverlässig an beiden Wettkampftagen: Bassums Martin Mohnke gewann sowohl sein Duell gegen Berlin als auch das gegen Sülfeld.

Bassum - Diesen Trip nach Wolfsburg könnte der SV Bassum von 1848 auch als Bildungsreise verbuchen – denn der Bundesliga-Aufsteiger sammelte auf der Anlage des SV Sülfeld reichlich Erfahrungen gegen starke Konkurrenz. Der 1:4-Niederlage am Samstag gegen Olympia Berlin folgte gestern aber ein achtbares 2:3 gegen die aus vielen Olympioniken bestehenden Sülfelder. „Diese Einzelpunkte könnten für uns in der Endabrechnung noch ganz wertvoll werden“, prophezeite Bassums Sportleiter Jens Voß.

PSV Olympia Berlin - SV Bassum von 1848 4:1: Die erste Niederlage des Wochenendes hatte Voß schnell abgehakt: „Selbst in Bestform hätten wir gegen diese Mannschaft Probleme gehabt“, erkannte er. Am knappsten ging es noch im Spitzenduell zwischen Bassums Sascha Sandmann und Torsten Dworzak zu. „Das war hochspannend bis zum Ende der dritten Serie“, unterstrich Voß. Im vierten Durchgang rutschte Sandmann jedoch eine Sieben aus dem Lauf, während der Berliner konstant blieb. Trotzdem war Sandmann zufrieden, nicht zuletzt wegen seiner zwei 98er-Serien.

An Position zwei musste Denis Rother in eine Niederlage gegen Ex-Olympiasieger Uwe Potteck einwilligen. „Uwe, dieser alte Haudegen – legt der doch einfach noch mal so 384 Ringe hin“, musste Voß schmunzeln: „Der hat's immer noch drauf – und ist ein bodenständiger Typ geblieben. Das Publikum liebt ihn – egal, wo er auftritt.“ Rother hatte hingegen reichlich Pech. Unter anderem zeigte das Display zweimal eine 9,9 an. „An einem anderen Tag wird das vielleicht eine 10,0“, seufzte der 48er-Sportleiter.

Albert Grieskamp hingegen erwischte nicht seinen besten Tag. Unter der Woche hatte sich der Routinier eine Fußverletzung zugezogen. „Das hemmte ihn im Wettkampf. Albert war nicht so ruhig wie sonst“, erklärte Voß die 359 Ringe des Bassumers.

Ebenfalls nicht zufrieden war Peter Benne mit seinen 364 Zählern, die gegen Holger Bachmann nicht zum Sieg reichten. „Wann der allerdings mal zuletzt 377 Ringe geschossen hat, weiß ich auch nicht“, meinte Voß. So blieb es bei dem Ehrenpunkt, den Martin Mohnke an Position vier gegen Robert Loke einfuhr. „Das war einer seiner besten Bundesliga-Wettkämpfe bisher“, lobte Voß mit Blick auf die 91, 93, 94 und 93 Ringe: „Martin musste immer aufholen, weil sein Gegner vorher geschossen hatte. Das hat er souverän gemeistert.“

SV Sülfeld - SV Bassum von 1848 3:2: Für den angeschlagenen Albert Grieskamp kam gestern Sebastian Wollenhaupt zu seinem Bundesliga-Debüt. Doch gegen den Ex-Europameister Frank Seeger gab es für den Bassumer nichts zu holen. „Sebastian war die Nervosität anzumerken“, bilanzierte Voß. Dafür bezwangen die Gäste Seegers Ehefrau Carmen – das erledigte an Position vier Martin Mohnke mit starken 375 Ringen. Zuvor hatte Peter Benne mit einer bärenstarken Leistung Robert Janikulla niedergerungen. „Das mit Abstand hochklassigste Duell“, unterstrich Voß: „Die Führung wechselte ständig hin und her, und am Ende hat Peter den Sieg ins Ziel gerettet.“ Das schaffte Sascha Sandmann im Spitzenduell nicht. „Giuseppe Giordano ist aber auch ein Ausnahmeschütze“, stellte Voß mit Blick auf dessen 385 Ringe klar. „Sascha wollte einen guten Wettkampf hinlegen, das hat er getan.“

Denis Rother hatte an Position zwei lange gegen Maren Johann mitgehalten, musste sie aber in der Mitte des Gefechts ziehen lassen. So siegte der Gastgeber am Ende knapp – auch ohne den nicht berücksichtigten Ex-Olympioniken Artur Gevorgjan, in Bassum noch bestens bekannt als Aktivposten der Sportgilde, ehe er in dieser Saison nach Sülfeld wechselte.

ck

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