Startnummer 3: Cedric Bultmann

Cedric Bultmann

Cedric Bultmann fischte in diesem Jahr viele Medaillen auch auf Bezirks- und Landesebene aus dem Wasser. Foto:mme

Barrien/Weyhe. Von Beginn an war das zu Ende gehende Jahr ein gutes Jahr für Cedric Bultmann, den Schwimmsportler aus Syke-Barrien, der seit sechs Jahren für den Weyher SV ins Wasser springt. Bei den Kreismeisterschaften, die im Februar im Sulinger Hallenbad über die Bühne gingen, startete er als Rücken- wie als Freistilschwimmer über die 100- und die 200-Meter-Strecken und schlug ein ums andere Mal als Schnellster des Jahrgangs 2002 an. Den so gewonnenen vier Titeln eines Kreisjahrgangsmeisters fügte Bultmann bei den Kreissprintmeisterschaften im September in Syke noch weitere drei Titel hinzu.

Aber auch auf Bezirks- und Landesebene gehörte der 14-Jährige, der die neunte Klasse des Gymnasiums Syke besucht, mehrere Male zu den Medaillengewinnern. Bei den Bezirksmeisterschaften in Hannover wurde er über die 50 und 100 Meter Rücken Vizemeister seines Jahrgangs und über die 200 Meter Dritter, zwei weitere Bronzemedaillen gewann er als Schmetterlings- und Freistilschwimmer. Im Oktober stellte der Barrier unter Beweis, dass es im gesamten Bezirk Hannover keinen Gleichaltrigen gibt, der die 50 Meter Schmetterling und die 100 Meter Rücken auf der 25-Meter-Bahn schneller hinter sich bringen kann als er. Sieben Mal hatte Bultmann sich im Laufe des Frühjahrs für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften qualifiziert und gehörte mit jedem Start zu den zehn Besten seines Jahrgangs, über die 50 Meter Schmetterling gewann er sogar Bronze.

Schwimmen gelernt hat Bultmann mit fünf Jahren. Gleich nachdem er das Seepferdchen-Abzeichen errungen hatte, wurde er Mitglied im Bremer Sportclub und wechselte als Neunjähriger zum Weyher SV, dem er bis heute angehört. Hier fühlt er sich sehr gut aufgehoben: „Ich habe einen guten Trainer, und es macht mir Spaß, mich in der Gruppe auf die nächsten Wettkämpfe vorzubereiten.“

Seinen ersten Wettkampf bestritt Bultmann bereits als Siebenjähriger. „Von da an habe ich mich ständig verbessert und machte mir Hoffnungen auf eine erfolgreiche Karriere“, erinnert er sich. Und diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Ein besonderes Erlebnis war es für ihn, in diesem Jahr zum ersten Mal bei den Norddeutschen Meisterschaften mit dabei zu sein. Auch wenn es in Braunschweig nicht zu einer Medaille reichte, war Bultmann von der Atmosphäre in der Halle und der Stimmung, die bei einem so hoch angesiedelten Wettkampf herrscht, stark beeindruckt. Das würde das Nachwuchstalent im nächsten Jahr gerne noch einmal erleben. mme

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