In jedem Paarkreuz toll besetzt / Heiligenrode II wartet auf Hubert / SVK hat’s schwer

Bücken geht als Topfavorit der Bezirksliga ins Rennen

Raymund Köster könnte zum stärksten Spieler der gesamten Bezirksliga avancieren und mit Bücken den Sprung in die Bezirksoberliga schaffen.

Bücken - Von Carsten DrösemeyerSo schwach war die Tischtennis-Bezirksliga der Herren wohl noch nie besetzt. Fast die Hälfte der Teams wäre eine Spielklasse tiefer wesentlich besser aufgehoben. Die drei Kreistruppen braucht dies aber nicht zu scheren. Ihnen kommt das niedrige Niveau natürlich entgegen. Die Teams im Überblick:

MTV Bücken: Eigentlich hatte es sich der MTV in der Bezirksliga bereits so richtig gemütlich gemacht. Stets mischte man oben mit, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten, aufsteigen zu müssen. Dies könnte sich in der neuen Saison schlagartig ändern: Mangels Konkurrenz gilt Bücken urplötzlich als Topfavorit auf die Meisterschaft. Schlagen kann sich der MTV im Prinzip nur selber. Schließlich stellt Bücken in Raimund Köster den wohl stärksten Spitzenspieler der Liga und hat mit Thomas Kellermann in der „Mitte“ sowie Hartmut Jülke im unteren Paarkreuz ebenfalls enorme Qualität aufzuweisen. Konsequenz: Der MTV wird sich wohl oder übel in der Bezirksoberliga eine neue sportliche Heimat suchen müssen.

Aufstellung: 1. Raimund Köster, 2. Jens Habermann, 3. Friedemann Rasper, 4. Thomas Kellermann, 5. Johann Meyer, 6. Hartmut Jülke, 7. Andreas Scholz.

Saisontipp:Platz eins.

TSV Heiligenrode II: Auch die Heiligenroder könnten in Bestbesetzung durchaus in den Titelkampf eingreifen. Einziges Problem: Spitzenspieler Marius Hubert lustwandelt für einige Monate in Frankreich, so dass der TSV für den Bezirksoberliga-Aufstieg wohl nicht in Frage kommt. Ärgern kann der Kreisvertreter allerdings jedes Bezirksliga-Team. Gerade in Shootingstar Tobias Hippler wächst ein hoffnungsvolles Talent heran. Zwar muss sich der Zwölfjährige seine Sporen erst noch verdienen, doch über genügend Potenzial verfügt Hippler allemal. Zudem verfügen die Heiligenroder in Werner Schubert über einen Edeljoker. Das einstige Kirchweyher Urgestein vertritt „Wanderer“ Hubert und dürfte im unteren Paarkreuz kaum zu bezwingen sein.

Da auch Ronald Risch, Jan Grashoff, Henning Witte sowie Stefan Hinternesch gehobenes Bezirksliga-Niveau aufzuweisen haben, sollte der TSV eigentlich munter in der Spitzengruppe mitmischen.

Aufstellung: 1. Marius Hubert, 2. Ronald Risch, 3. Tobias Hippler, 4. Jan Grashoff, 5. Henning Witte, 6. Stefan Hinternesch, 7. Werner Schubert.

Saisontipp: Platz drei.

SV Kirchweyhe: Sang- und klanglos stieg die SVK letzte Saison aus der Bezirksliga ab und bekommt trotzdem eine zweite Chance. Grund hierfür waren zahlreiche Rückzüge anderer Teams. Rein sportlich genügte Kirchweyhe also keinesfalls Bezirksliga-Ansprüchen, woran sich auch in der kommenden Spielzeit wenig ändern dürfte. Einzig Spitzenspieler Jens Nagel sowie Andree Schmidt an Position fünf sollten in der Lage sein, einige Glanzlichter zu setzen – der Rest des Teams hätte hingegen selbst eine Spielklasse tiefer so seine Schwierigkeiten. Trotzdem kann die SVK im Idealfall erneut dem Abstieg entgehen. Die Holtorfer Reserve sowie der SV Frielingen könnten tatsächlich noch schwächer besetzt sein als Kirchweyhe, so dass zumindest die Relegation erreichbar erscheint.

Aufstellung: 1. Jens Nagel, 2. Clemens Steinberg, 3. Olaf Wetjen, 4. Sven Thöle, 5. Andree Schmidt, 6. Carsten Pönitz.

Saisontipp:Platz acht.

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