Korbball-Bundesliga

Budig stolz: „Wir haben uns belohnt“

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Mit insgesamt vier Körben war Janina Rickmann (am Ball) die beste Werferin des TSV Heiligenrode, der allerdings ohne Punkte blieb.

Brake - Von Stella Berg. Viel Freude, aber auch viel Frust gab es am dritten Spieltag in der Korbball-Bundesliga. Der TuS Sudweyhe und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst fuhren in Brake jeweils zwei Siege ein. Die Teams aus Gessel, Barrien und Heiligenrode dagegen kehrten ohne Punkte nach Hause zurück.

FC Gessel-Leerßen - Oldenbroker TV 6:13 (0:6): In der ersten Halbzeit wollte beim FC gar nichts klappen. Keine Ideen im Angriffsspiel, wenig Varianten, schlechte Pässe am Korb und Würfe, die man besser schnell vergisst. Auch in der Verteidigung fiel es den Gesselerinnen zunächst sehr schwer, die guten Distanzwürfe des Gegners zu verteidigen. So ging es ohne Korberfolg mit einem 0:6 in die Pause. „Das war total unterirdisch“, monierte Trainerin Nicole Glatzel. In der zweiten Halbzeit gelang es Lina Schriefer, den Ball fünfmal im Oldenbroker Korb zu platzieren – so fiel die Pleite nicht noch höher aus. „Wir hatten nichts mehr zu verlieren“, sagte Glatzel.

TuS Sudweyhe - TB Stöcken 3:0 (1:0): Zu Beginn tasteten sich beide Teams ab und zeigten starke Abwehrleistungen, weshalb das erste Viertel des Spiels korblos verlief. Sudweyhes Sandra Nolte gelang dann der einzige Korb der ersten Halbzeit. Und nach dem Seitenwechsel legte sie nach, war noch zweimal erfolgreich – und damit die einzige, die in dieser Partie überhaupt traf. „Trotz der nur knappen Führung hatten wir nie das Gefühl, dass hier etwas schiefgehen könnte“, resümierte Sudweyhes Julia Hoffmann.

Toller Bundesliga-Spieltag für Luise Budig (beim Wurf) und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, denn in Brake sprangen zwei Siege heraus.

FC Gessel-Leerßen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 12:16 (5:6): „Wir mussten eine Umstellung bei den Korbfrauen vornehmen, da unsere Stammkraft Hanne Brüning gesundheitlich angeschlagen war“, sagte Gessels Trainerin Nicole Glatzel. Dennoch startete ihr Team stark und lag schnell mit zwei Körben vorne. Doch auch die TSG war motiviert und meldete sich rasch zurück. Beide Teams schenkten sich nichts. Dank solider Würfe auf beiden Seiten führte Seckenhausen zur Pause knapp mit 6:5. In der zweiten Hälfte war die TSG dann effektiver und baute ihren Vorsprung aus – vor allem dank Sarah Kienker, die insgesamt fünfmal traf.

TSV Barrien - SG Findorff 7:16 (4:5): Barrien begann stabil, stand hinten sicher und nutzte vorne die Chancen zu einer 2:0-Führung. Bis zur Halbzeit hielt das Team mit dem amtierenden Meister der Bundesliga Nord sehr gut mit und lag lediglich mit 4:5 zurück. In der zweiten Hälfte hielt Findorff das Tempo hoch, während sich bei Barrien Unkonzentriertheiten einschlichen. Die Folge war ein letztlich deutlicher Rückstand. „Im Angriff hat bei uns nur noch wenig funktioniert“, haderte Barriens Jana Nullmeyer.

TuS Sudweyhe - TSV Heiligenrode 8:5 (6:2): Heiligenrode versuchte, Sudweyhes Konter zu unterbinden – klappte zunächst aber nicht so gut. Der TuS traf früh dreimal. Als Heiligenrode verkürzte, wurde Sudweyhe offenbar etwas nervös. Aber nur kurz. „Den Unterschied machten die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit aus“, resümierte Heiligenrodes Trainerin Dagmar Schnelle. Sudweyhe zog das Tempo nochmal an und erzielte drei weitere Körbe. Diesen Vorsprung ließ sich das Team nach der Pause nicht mehr nehmen.

TSV Barrien - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 7:14 (7:3): Nach der Niederlage im ersten Spiel wollten die Barrierinnen die Punkte gegen den direkten Konkurrenten in der Tabelle unbedingt haben – und legten fulminant los. Schon nach wenigen Sekunden stand es 1:0, zwischenzeitlich dann sogar 7:1. „Nach dem Seitenwechsel wollten wir genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, sage Barriens Anna Seevers. Doch Seckenhausen hatte etwas dagegen, stellte um und konterte wie aus dem Korbball-Lehrbuch. „Wir sind ein hohes Tempo gegangen und haben uns mit Körben belohnt“, freute sich TSG-Spielerin Luise Budig. Gleich elf Treffer am Stück gelangen Seckenhausen, während Barrien in der zweiten Halbzeit komplett leer ausging.

TSV Heiligenrode - SG Findorff 7:10 (4:6): Nach der kräftezehrenden ersten Partie und nur einem Spiel Pause waren die Zweifel bei Heiligenrode groß, ob gegen den starken Bremer Gegner etwas auszurichten ist. Insgesamt setzten die TSV-Spielerinnen die taktischen Vorgaben gut um, Janina Rickmann glänzte mit vier Treffern – doch am Ende war Findorff frischer und fuhr verdient die zwei Punkte ein.

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