Rehden reist zum Hit nach Oldenburg / Bernholt: „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe“

Uwe Brunn: „Wir geben heute Gas im Pokal“

Kreis-Diepholz - REHDEN (mbo) · Keine Frage: Es ist das Topspiel im Achtelfinale des Niedersachsen-Pokals, wenn heute um 18.45 Uhr der ambitionierte Fußball-Oberligist VfB Oldenburg den BSV Rehden im Marschwegstadion erwartet. Auf diese Begegnung vor großer Kulisse freuen sich alle. Die Gastgeber wollen sich für das 1:3 aus der vergangenen Oberliga-Saison in Rehden revanchieren.

Auch für die Gäste ist dieser Vergleich etwas Besonderes. „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, die Chancen stehen 50:50. Wir dürfen uns aber keine Schwächephase wie beim 4:2 über den TuS Heeslingen erlauben“, unterstreicht Rehdens Mannschaftskapitän Stefan Bernholt. Beim Stand von 2:0 hatten die BSV-Kicker nach der Pause gegen den letztjährigen Zweiten der Oberliga Ost „schlecht verteidigt und keine Zweikämpfe gewonnen“. Die Folge: Der TuS Heeslingen nutzte die Schwächen aus, schaffte den Ausgleich. Erst in der Endphase brachten die Rehdener dank zweier Konter-Tore des überragenden Sergej Dikhtiar den ersten „Dreier“ in der eingleisigen Oberliga unter Dach und Fach.

Der Ukrainer blickt nach seinem Dreierpack dem Pokal-Hit hoffnungsvoll entgegen: „Ich traue uns zu, dass wir eine Runde weiter kommen, zumal der Pokal-Wettbewerb für uns wichtig ist.“ Der Offensiv-Wirbeler weiß allerdings auch, dass die Rehdener sich gegen den selbst ernannten Meisterschaftsaspiranten keine Patzer erlauben dürfen.

Rehdens Trainer Uwe Brunn rechnet mit einem heißen Tanz, sagt aber auch: „Wir geben heute Gas im Pokal . Die bessere Tagesform dürfte den Ausschlag geben, auf alle Fälle sind wir hochmotiviert.“ Personell stehen ihm aus seinem 22er-Kader Lars Schiersand (noch drei Wochen Pause nach Bandscheibenvorfall) und Max

▪ Einsatz von Meyer

▪ fraglich

Moormann (Meniskus-Probleme) nicht zur Verfügung. Angeschlagen ist Manuel Meyer, der eine Verhärtung im Oberschenkel hat. Erst nach dem gestrigen Abschluss-Training wollte sich der BSV-Coach festlegen, welche 18 Akteure im heutigen Aufgebot stehen.

Der 42-jährige Ex-Profi kann sich aber vorstellen, den einen oder anderen Wechsel vorzunehmen. So könnte beispielsweise Benjamin Belka in der Anfangsformationen auftauchen.

Natürlich hat Uwe Brunn den letztjährigen Vizemeister der Oberliga West bereits beobachtet: „Die Oldenburger haben eine völlig neue Mannschaft. In der Anfangself stehen nur noch drei Spieler aus der vergangenen Saison.“ Positiv aufgefallen ist ihm beim 3:1 im Pokal über Eintracht Nordhorn im zentralen Mittelfeld Ex-Profi Alexander Nouri.

Zum Punktspielstart kam der VfB Oldenburg bei Teutonia Uelzen nur zu einem 2:2. Das Team von Neu-Trainer Torsten Fröhling ließ zu viele Chancen ungenutzt. Heute wollen es die Hausherren besser machen, aber das will der BSV Rehden verhindern. „Wir wollen unbedingt weiterkommen“, unterstreicht Brunn abschließend.

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