Wnuck erzielt 2:0 für BSV Rehden / Oythes Torhüter Planteur patzt vor der Pause

Brunn beweist richtigen Riecher bei Einwechslungen

Kreis-Diepholz - Von Matthias BorchardtREHDEN · „Mit den Einwechslungen habe ich zurzeit Glück“, strahlte Uwe Brunn, Trainer des Fußball-Oberligisten BSV Rehden, am Sonnabend nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Oythe. Er hatte in der Endphase für Stürmer Mehmet Koc Björn Wnuck gebracht, der fünf Minuten nach seiner Einwechslung das 2:0 markierte.

Und acht Tage zuvor hatte beim 2:1-Coup in Cloppenburg der eingewechselte Jannik Schilling mit dem Tor zum 2:0 für die Vorentscheidung gesorgt.

Brunn freute sich über einen „hochverdienten Sieg“, fand aber auch ein Haar in der Suppe: „Wir hätten mehr Tore erzielen müssen.“

Auch der Ex-Rehdener Tom Westerwalbesloh, der sich am Flügel um Alexander Burgardt kümmerte, sah einen verdienten Erfolg der Gastgeber: „Die Punkte zum Klassenverbleib müssen wir gegen andere Mannschaften holen.“ Rehdens lauf- und zweikampfstarker Mittelfeldakteur Christian Schiffbänker lobte den Aufsteiger: „Wir haben zwar verdient gewonnen, aber Oythe hat’s uns schwer gemacht.“

Vor 500 Zuschauern sahen sich die Gäste, die ohne ihren Torjäger Simon Engelmann (Oberschenkelzerrung) und Stammtorwart Henning Reichenbach (beruflich in Taiwan) antraten, von Beginn an in die Defensive gedrängt. Die Rehdener erarbeiteten sich mehrere Chancen. Nach einer Burgardt-Ecke wehrte Dennis Jex einen Koc-Kopfball vor der Linie ab, den Nachschuss von Schiffbänker parierte Oythes Keeper Maurice Planteur (16.), der später noch einen Schiffbänker-Freistoß an den Pfosten lenkte (31.). Und Sergej Dikhtiar zielte zweimal neben den Pfosten (19./43.). Auf der anderen Seite stellte Jan Egbers BSV-Schlussmann René Damerow einmal mit einem Freistoß auf die Probe (29.). Als sich alle schon auf ein 0:0 zur Pause eingestellt hatten, patzte Maurice Planteur. Er ließ einen 22-Meter-Schuss von Maarten Schops zum 0:1 passieren. „Der Ball ist in eine Kuhle gefallen und springt dann in die andere Richtung“, erklärte der 24-Jährige den Treffer aus seiner Sicht. Oythes Coach Dietmar Schlärmann nahm den Keeper in Schutz: „Der Ball sprang blöd auf.“

Nach dem Wechsel machte der Torhüter seinen Patzer wieder wett, wehrte nach einer Dikhtiar-Flanke einen Kopfball von Koc (51.) mit einem Reflex genauso gut ab wie einen Knaller von Schops (55.). Auch bei einem Kopfball von Schiffbänker (67.) nach einer Burgardt-Ecke reagierte der Torwart prächtig.

Die Oyther kamen dagegen nur sporadisch vor das Tor des Tabellenvierten, brachten die Abwehr-Viererkette mit Stefan Bernholt, Lars Schiersand, Sören Sandmann und Adrian Wagner kaum in Gefahr. So jagte Tobias Lalla nach einem Eckball von Westerwalbesloh die „Pille“ volley neben das Tor (76.).

Für die Entscheidung sorgte schließlich Offensivmann Björn Wnuck, der eine Vorlage von Sören Sandmann eiskalt zum 2:0 (82.) verwertete. Damit war der dritte Sieg im dritten Spiel nach der Winterpause perfekt. Bei einem Konter hätte der eingewechselte Christian Hegerfeld sogar noch erhöhen können, aber er scheiterte an Maurice Planteur (86.).

„Der Sieg von Rehden ist völlig verdient, wir haben uns aber besser verkauft als beim 2:5 im Hinspiel“, sagte Schlärmann abschließend.

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