Bremen-Ligist gegen Grohn wieder auf Naturrasen am Brunnenweg / Tönsmeyer fehlt

Brinkums vorläufiger Abschied aus Heiligenrode

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Nach dem Ausfall von Kai Tönsmeyer muss Dennis Krefta (Bild links) morgen gegen Grohn noch mehr Verantwortung im Brinkumer Angriff übernehmen. ·

Brinkum - Die Fußballer des Brinkumer SV dürfen morgen um 15.00 Uhr in der Bremen-Liga zum dritten Mal in Folge ein Heimspiel bestreiten – allerdings wird sich der Spielort gegen den SV Grohn ändern. Nach zuletzt zwei Spielen auf dem Kunstrasen in Heiligenrode geht es wieder zurück an den heimischen Brunnenweg – und damit auf echten Rasen.

Trotz des geschlossen starken Auftritts der Brinkumer am vergangenen Wochenende beim 3:0 gegen den SV Werder III wird es auch in der Startaufstellung mindestens eine Änderung geben. Torschütze Kai Tönsmeier ist privat verhindert, gleiches gilt für Dennis Mertgen, der als Joker gegen Werder ebenfalls einen Treffer erzielte. „Ansonsten gibt es keine neuen Ausfälle, aber wir schauen natürlich auf die Trainingseindrücke und den Gegner. Es wird taktisch ein komplett anderes Spiel, da Grohn aus einer gestärkten Defensive agiert und kompromislos in die Zweikämpfe geht. Das müssen wir entsprechend annehmen und gegenhalten,“ erklärt Brinkums Interimstrainer Dennis Offermann und erinnert damit auch an die überraschende 2:3-Pleite gegen den Tabellenzehnten aus dem Hinspiel. Stimmt die Einstellung wie gegen Werder III, dann ist sich Offermann sicher, „dass wir auch gewinnen werden.“

Aber stimmt die Einstellung nicht, „dann ist Grohn immer für eine Überraschung gut.“ Zwar holten die Gäste zuletzt nur ein Remis aus drei Spielen, aber die beiden Niederlagen waren denkbar knapp (0:1 und 4:5).

An der Stimmung im Team sollte es auf jeden Fall nicht liegen, denn Brinkum steht nicht zuletzt aufgrund des Kollektivs auf einem tollen dritten Tabellenplatz, hat lediglich drei Punkte Rückstand auf den Zweiten SG Aumund-Vegesack (51 Punkte). „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist schon die ganze Saison über unsere große Stärke. Dazu ist aber fast jeder Spieler auch in der Lage, ein Tor zu erzielen. Dennoch: Man kann natürlich immer einige Dinge verbessern“, merkt Offermann an. Vor allem im Spielaufbau und der Effektivität sieht der 34-Jährige noch einiges an Potenzial. · rob

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