Brinkums Verbandsliga-Handballer siegen und springen auf Nichtabstiegsplatz

Endlich überm Strich

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Brinkums Handballer kleben an den Lippen ihres Trainers Sven Engelmann: Gegen Fredenbeck II brauchte der 48-Jährige aber gar nicht viel zu erzählen, es klappte von Anfang an gut.

Brinkum - Sven Engelmann verlor in der Halbzeit gar nicht erst viele Worte, dafür war es zu gut gewesen, was er in den ersten 30 Minuten von seinen Brinkumer Verbandsliga-Handballern gesehen hatte. „Die Halbzeitansprache hat vielleicht zweieinhalb Minuten gedauert. Zum einen brauchte ich am System nichts umzustellen, zum anderen stimmte auch bei der Einstellung alles“, freute sich Trainer Engelmann. Ruckzuck standen seine Spieler wieder auf der Platte, brachten schließlich beim 28:20 (14:8) einen sicheren Sieg gegen den VfL Fredenbeck II über die Runden.

Die Brinkumer sprangen durch diese zwei Punkte in der Tabelle hoch auf Rang elf, den ersten Nichtabstiegsplatz. „Wenn es irgendwie geht, wollen wir jetzt noch einen Rang klettern“, sagt Engelmann schon mit Blick auf das letzte Saisonspiel gegen die HSG Nordhorn II (Samstag, 19.30 Uhr).

Mit der Leistung vom vergangenen Wochenende ist dies durchaus möglich. Denn die Engelmann-Mannschaft scheint im Abstiegskampf angekommen. Gegen Fredenbeck begannen die Brinkumer konzentriert, ließen sich auch nicht von einem frühen Rückstand (1:3/3.) aus der Ruhe bringen. Zunächst glichen sie aus (3:3/5.), dann zogen sie über 6:3 (9.) auf 12:6 (24.) davon. „Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt wirklich sehr sicher, mit einem starken Torwart Aschkan Sadeghi dahinter“, freute sich der 48-jährige Coach. „Und vorne haben wir geduldig gespielt – ausnahmsweise mal so, wie zuvor von mir gefordert“, berichtete Engelmann mit einem Lachen. Klappte es mal nicht mit einem Anspiel an den Kreis, konnten sich die Brinkumer zudem auf ihren Rückraumshooter Tim Kieselhorst verlassen. Der 2,04 Meter große Hüne sorgte für die „einfachen Tore“, netzte vor der Halbzeitpause bei fünf seiner acht Versuche ein.

Auch wenn es zur Halbzeit wenige Worte waren, es waren wohl die richtigen. Denn auch nach dem Wiederbeginn blieben die Brinkumer ihrer Linie treu, aggressiv in der Abwehr, geduldig und überlegt nach vorne. Über 18:10 (36.) zogen sie schließlich vorentscheidend auf 24:12 (44.) davon. Zwei Siege in Folge – das war der Engelmann-Mannschaft zuletzt Ende Januar gelungen. Und damals gab es dann auch gleich noch den dritten Erfolg hinterher ...

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