Brinkums Trainer fordert Konzentration über volle Spielzeit / Morgen zu Vatan

Abschalten vorm Abpfiff ist Offermann ein Dorn im Auge

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Brinkums Tom Witte (li.) peilt mit dem Brinkumer SV morgen einen Auswärtssieg bei Vatan Sport an.

Brinkum - Dennis Offermann ist nicht der Typ Trainer, der nach einem Kantersieg euphorisch grinsend durch die Gegend läuft. Auch nach dem 8:2 gegen Habenhausen blieb der Trainer von Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV geerdet. Schließlich hatte es ja zwei Gegentore zu beklagen gegeben. Anlass genug für Offermann, vor dem Auswärtsspiel morgen (15.00 Uhr) bei Vatan Sport das Haar in der Suppe herauszufischen.

„Wenn du in der 80. Minute 6:0 führst, dann darfst du nicht noch zwei Dinger kassieren“, mahnt der 34-Jährige, „da müssen wir konzentriert bleiben, die Abwehr weiter unterstützen und dürfen nicht denken, das Ding ist erledigt. Das gefällt mir nicht, auch wenn die Gegentore nicht mehr spielentscheidend waren.“ Das zu verinnerlichen, sei nun ein weiterer Schritt im Entwicklungsprozess der Mannschaft.

Schließlich könnte sich bei Vatan Sport, derzeit nur Tabellen-14., ein ähnliches Spiel entwickeln wie gegen Habenhausen. Und so fordert Offermann: „Wir müssen die 90 Minuten konzentriert durchspielen. Für die Abwehr und den Torwart ist es immer schöner, zu Null zu spielen.“

Natürlich weiß Offermann, dass der Tabellenzweite aus Brinkum morgen klar in der Favoritenrolle ist. Und dementsprechend wollen die Gäste auch auftreten. Das heißt: Von Beginn an Dominanz entwickeln, den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen und die ersten Chancen auch gleich nutzen. Denn je schneller Brinkum ein Tor vorlegt, desto einfacher wird es dann auch, die Partie am Ende positiv zu gestalten. „Vatan hat einen ausgebufften Trainer“, weiß BSV-Coach Offermann, dass der Gegner erstmal die Defensive massiv verstärken wird, um dann auf Konter zu lauern. „Von daher müssen wir die lange Null vermeiden“, sagt Offermann.

Der Coach warnt zudem eindringlich davor, Vatan angesichts des Tabellenplatzes zu unterschätzen. „Sie stehen einerseits schon etwas mit dem Rücken zur Wand und müssen langsam etwas tun, haben andererseits aber als Außenseiter wenig zu verlieren. Das kann befreiend wirken“, vermutet Brinkums Trainer: „Vatan wird sich mit Willensstärke und einem kompakten Abwehrverhalten ins Spiel kämpfen. Da müssen wir hellwach sein.“

Fehlen wird dem Brinkumer SV morgen Maximilian Wirth (Studienfahrt). Mathis Peters hat noch Knieprobleme, wird aber auf der Bank sitzen.

flü

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