Brinkums Torjäger meldet sich nach Verletzungspause eindrucksvoll zurück

Dikollari langt wieder zu: Dreierpack beim 7:3-Erfolg

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Meldete sich am Sonnabend nach dreiwöchiger Verletzungspause eindruckvoll zurück: Brinkums Top-Stürmer Saimir Dikollari (r.). Er erzielte in der zweiten Halbzeit beim 7:3-Erfolg in Bremerhaven seine Saisontore 30, 31 und 32.

Brinkum - Eine ordentliche erste Halbzeit reichte dem Brinkumer SV, Vizemeister der Fußball-Bremen-Liga, um am Sonnabend beim OSC Bremerhaven mit 7:3 (3:0) zu gewinnen. Nach dreiwöchiger Verletzungspause meldete sich in der zweiten Hälfte Top-Stürmer Saimir Dikollari zurück, der drei „Buden“ erzielte.

Die Brinkumer haben mit Saimir Dikollari eine Alternative mehr und blicken dem Pokal-Finale Pfingstmontag gegen Meister Bremer SV hoffnungsvoll entgegen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Brinkums Co-Trainer Jörg Bender. Er war am Sonnabend allein für die Mannschaft verantwortlich, denn Coach Dennis Offermann hatte sich in den Urlaub (New York) verabschiedet.

Die Gäste bestimmten von Beginn an die Partie, waren spielerisch überlegen und erarbeiteten sich etliche Chancen. Bereits in der fünften Minute scheiterte Marcel Dörgeloh an Bremerhavens Torwart Maximilian Klobke. Kurze Zeit später machte er es besser, erzielte nach feiner Kombination das 1:0 (11.). Die BSV-Kicker machten weiter „Dampf“. Nach einem Foul an Maximilian Wirth verwandelte Jannik Bender einen Elfmeter zum 2:0 (28.). Als dann Wirth nach einem Pass von Hendrik Stannius auf 3:0 (33.) erhöhte, war die Begegnung entschieden. Kurz vor der Pause zielte Mirko Duhn neben das Tor (40.).

„Nach dem Wechsel war es ein wilder Kick“, unterstrich Jörg Bender, dem die Fehler in der Defensive missfielen. Nach einem Ballverlust von Inouss Bourai-Toure gelang Bremerhavens Rafael Brand das 1:3 (47.). Doch nur 120 Sekunden später schloss Dikollari eine Kombination aus dem Gewühl heraus mit dem 4:1 (49.) ab. Die Brinkumer setzten sofort nach. Mit Erfolg: Mirko Duhn profitierte von einem verunglückten Rückpass und vollstreckte eiskalt zum 5:1 (51.). Und Dikollari machte mit einem Kontertor das halbe Dutzend voll – 6:1 (63.). Weniger später brachte auf der anderen Seite BSV-Akteur Steffen Röpke im Strafraum Brand zu Fall. Der Gefoulte verwandelte den Strafstoß zum 2:6 (66.). Damit war die Torflut aber noch nicht beendet. Dikollari beendete einen Konter eiskalt mit dem 7:2 (76.). Es war das 32. Meisterschaftstor des Angreifers.

In der Endphase patzten die Brinkumer abermals. Einen Schnitzer von Jürgen Heijenga bestrafte Jan-Niklas Kersten mit dem 3:7 (81.). Auf der anderen Seite brachten Jannik Bender (84.) und Dikollari (85.) den Ball nicht an OSC-Keeper Klobke vorbei. „Das Spiel hätte auch 15:5 ausgehen können“, meinte Jörg Bender. Eines ärgerte ihn: „Hinten müssen wir die Fehler vermeiden.“ Dafür freute er sich über die Offensivleistung: „Wir spielen uns immer besser ein.“

mbo

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