Verbandsliga-Primus unterliegt bei SG Friedrichsfehn/Petersfehn 20:21 / Im Abschluss hapert’s

Brinkums Siegesserie reißt im Topspiel

Auch Brinkums erfahrener Kreisläufer Meik Schäfer zeigte bei der 20:21-Niederlage im Verbandsliga-Spitzenspiel Schwächen im Abschluss. ·
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Auch Brinkums erfahrener Kreisläufer Meik Schäfer zeigte bei der 20:21-Niederlage im Verbandsliga-Spitzenspiel Schwächen im Abschluss. ·

Brinkum - Nach zuvor elf Siegen in Folge hat’s die Handballer des FTSV Jahn Brinkum wieder erwischt: Der Tabellenführer der Verbandsliga verlor am Sonnabend vor 250 Zuschauern das Spitzenspiel beim Verfolger SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 20:21 (12:12).

Die Gäste überzeugten zwar in der Abwehr, ließen aber zum wiederholten Male zu viele Chancen aus. So vergab beispielsweise Ralf Warfelmann (7/5) zwei Siebenmeter, und Kreisläufer Meik Schäfer (5) versiebte drei Hochkaräter.

„Wir kriegen vorn einfach die Bälle nicht rein“, monierte Brinkums Trainer Sven Engelmann. Der 45-Jährige nannte ein weiteres Manko: „Wir haben die erste und zweite Welle nicht gut durchgespielt und aus acht Zeitstrafen für den Gegner keinen Vorteil gezogen.“ Er lobte die Torhüter Hauke Hellbernd (erste Hälfte) und Aschkan Sadeghi (zweite Halbzeit): „Beide haben super gehalten.“

Die Gastgeber traten ohne die beiden Leistungsträger Michael Matzke (Muskelfaserriss) und Philipp Willgerodt (steckt in Prüfungsvorbereitungen) an. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wechselnden Führungen lagen die Gäste nach einem Doppelpack von Ralf Warfelmann mit 10:8 vorn. Meik Schäfer erhöhte sogar auf 11:8 (26.). Anschließend kassierte Carsten von der Heyde eine Zwei-Minuten-Strafe. Der Tabellenzweite erzielte mit den beiden Haupttorschützen Mathias Reil (7) und Tim Laubach (5) drei Treffer in Überzahl, egalisierte zum 11:11 und ging sogar mit 12:11 (29.) in Front. Mit verwandeltem Strafwurf gelang Warfelmann der Ausgleich.

Nach der Pause sorgte Warfelmann mit dem Tor zum 13:12 (31.) für die letzte Führung der Brinkumer. Anschließend profitierte die SG Friedrichsfehn/Petersfehn von der Abschlussschwäche des Spitzenreiters, zog von 16:15 (40.) auf 20:15 (46.) davon. Schäfer beendete mit dem 16:20 (51.) eine elfminütige Funkstille des Angriffs. „Ein Tor in elf Minuten, das geht natürlich nicht“, ärgerte sich der Jahn-Coach darüber, dass seine Spieler reihenweise an SG-Schlussmann Samed Abu Gazaleh scheiterten. Die Brinkumer holten in der Endphase auf, Carsten von der Heyde markierte das 19:20 (57.). Danach deckten sie offensiver, fingen sich das Tor zum 19:21 (59.). Zwar verkürzte Schäfer zwölf Sekunden vor dem Ende auf 20:21, doch das war zu spät.

Engelmann hakte die zweite Niederlage ab: „Wir müssen konzentriert weiter arbeiten und vorn cleverer abschließen.“ · mbo

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