BSV hätte gestern zweistellig treffen müssen

Brinkums 5:3 nichts für Herzkranke

Erzielte gestern seinen ersten Saisontreffer für Brinkum: Joshua Brandhoff, der aber auch viele Chancen vergab. - Foto: Töbelmann
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Erzielte gestern seinen ersten Saisontreffer für Brinkum: Joshua Brandhoff, der aber auch viele Chancen vergab.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Junge, Junge – das war gestern Abend wirklich nichts für schwache Nerven auf dem Brinkumer Kunstrasenplatz am Brunnenweg. Bremen-Ligist Brinkumer SV setzte sich nach einem Chancenwucher ohnegleichen aber letztlich trotz akuter Personalnot hochverdient mit 5:3 (2:1) gegen die Leher TS durch. „Es ist ein Wahnsinn, dass dieses Spiel am Ende noch eng wurde. Aber so ist das momentan eben bei uns“, erklärte BSV-Trainer Dennis Offermann.

Vor dem Spiel setzte es weitere Nackenschläge im Kader, denn die defensiven Mittelfeldspieler Bastian Helms (Hüftverletzung) und Jannik Bender (Schmerzen an der Patellasehne) waren nur Zuschauer. „Uns trifft es momentan wirklich knüppeldick“, meinte BSV-Manager Jörg Bender, der zudem für den Rest der Saison auch auf Sangyun Lee verzichten muss, der in seine südkoreanische Heimat zurückgekehrt ist.

Aber die Gastgeber spielten dennoch mutig nach vorn und hätten schon in der ersten Halbzeit alles klarmachen müssen. „Wenn LTS mit einem 1:5 in die Kabine geht, kann sich keiner beschweren“, meinte Bender. Aber Brinkum ging nicht nur fahrlässig mit seinen Großchancen um – das war vor dem Bremerhavener Tor teilweise einfach nur schwach. Ob Saimir Dikollari, Marcel Dörgeloh, Nico Gräpler oder auch Joshua Brandhoff – sie alle hätten treffen müssen. Das tat dann in der 21. Minute ausgerechnet Rechtsverteidiger Calvin Helms mit sattem Linksschuss zum 1:0. Nach Fehler des ansonsten guten Jürgen Heijenga kam LTS aber in der 26. Minute durch Gökhan Yücel zum 1:1. In der 34. Minute durfte Dikollari dann endlich nach Schuss aus zehn Metern jubeln – 2:1.

Nach der Pause ging das Brinkumer Offensivspektakel gegen hinten sehr offene Bremerhavener weiter – aber leider auch das Vergeben von Großchancen. In der 54. Minute machte Jakob Raub mit seinem ersten Saisontor das 3:1, was aber längst nicht die Vorentscheidung war. Malte Söntgerath (71.) und Jan-Niklas Kersten (90.) glichen tatsächlich noch zum 3:3 aus. Auf der Brinkumer Bank verstand man die Welt nicht mehr. Ein Punkt nach derart vielen Chancen? Eigentlich ein Witz. Aber dann. In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte auch Brandhoff mit dem 4:3 seinen ersten Saisontreffer – und hätte nach langer Ladehemmung die ganze Welt umarmen können. Den Deckel zum 5:3-Endstand machte dann Gräpler (90.+5) drauf.

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