Offermann-Elf verliert 2:4 beim Letzten OSC Bremerhaven

Brinkums nächster Tiefpunkt

Konnte Brinkums Pleite nicht verhindern: Joshua Brandhoff (r.). Der Stürmer legte zwar das 1:2 für Mohamad Taha vor, das war gegen Bremerhaven jedoch nicht genug. Foto: Töbelmann

Bremerhaven – Offenbar ist der Turnaround doch noch nicht gelungen. Nachdem der Brinkumer SV vergangene Woche noch mit 7:2 über den ESC Geestemünde hinweggerollt war und den Negativtrend damit eigentlich beendet hatte, setzte es am Samstagnachmittag für den Bremen-Ligisten den nächsten Tiefpunkt. Mit 2:4 (0:1) verloren die Fußballer beim Tabellenletzten OSC Bremerhaven, Trainer Dennis Offermann stellte hinterher mal wieder die Qualitätsfrage.

Die Brinkumer fanden in der ersten Halbzeit fast überhaupt nicht statt, Bremerhaven machte es dagegen gut. In der 36. Minute belohnten sich die Gastgeber für ihren couragierten Auftritt. Danny Radke setzte sich auf der rechten Seite durch und zog in die Mitte. Seine Hereingabe verwertete der im Rückraum wartende Egzon Sula zum 1:0-Pausenstand. „Das war sehr emotionslos“, ging Offermann mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: „Man hat gemerkt, dass keiner so richtig Bock hatte.“

Das änderte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht, Bremerhaven legte sogar das 2:0 nach: Erneut setzte sich Radke über die rechte Außenbahn durch. Sein Flanke wurde diesmal zwar geklärt, jedoch landete der Ball genau auf dem Fuß von Sula, der seinen zweiten Treffer markierte (55.). Erst jetzt wachten die Gäste auf und trafen promt doppelt. Nach Joshua Brandhoffs Schnittstellen-Pass in die Tiefe umkurvte Mohamad Taha OSC-Torwart Muharrem Gülec und schob ein (58.). Der Ausgleich zwei Minuten später fiel fast identisch, nur mit anderen Protagonisten. Dennis Rohmeyer traf nach Enes Tiras’ Zuspiel.

Doch dann trat Radke wieder auf den Plan. Einmal mehr setzte er sich am rechten Flügel durch, diesmal legte er allerdings nicht ab – sondern traf selbst (65.). Und zwölf Minuten später legte er sogar noch einmal nach: Ausnahmsweise kam er über links und schlenzte den Ball zum 4:2-Endstand ins Tor.

„Er hat immer das gleiche gemacht und wir haben uns davon viel zu leicht vernatzen lassen“, ärgerte sich Brinkums Coach über das schwache Abwehrverhalten seiner Spieler gegen Radke. Doch das war nicht das Einzige, was ihn auf die Palme brachte: „Es ist einfach schwer zu erklären, warum wir heute schon wieder dieses Gesicht gezeigt haben. Vielleicht fehlt am Ende auch einfach die Qualität.“  fs

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