Brinkums Herren droht der Landesliga-Abstieg

Gruner denkt schon an die Verbandsliga

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Th. Gruner

Brinkum - Abschiedstour Teil zwei? Nachdem die Tennisherren des FTSV Jahn Brinkum im Sommer aus der Landesliga abgestiegen sind, stehen auch in dieser Hallensaison alle Zeichen auf Landesliga-Abstieg.

„Da geben wir uns keinen Illusionen hin“, betont Thorben Gruner. „Wehrlos ergeben wollen wir uns natürlich nicht, aber da aus der Achtergruppe vier Mannschaften absteigen müssen, glaube ich kaum, dass wir etwas reißen können.“ Der Jahn-Kapitän muss an der Spitzenposition antreten, was ihm im Winter nicht so gefällt. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich nicht so gerne in der Halle spiele“, sagt Gruner. An Rang zwei geht der zweite Brinkumer Sandplatzspezialist, Björn Linke, ins Rennen. Er war einige Wochen im Urlaub, trainiert aber jetzt wieder fleißig mit. Sehr gut im Schlag sind derweil Vize-Bezirksmeister Tobias Killer und Sören Rudeck. Zum Kader gehört weiterhin Dennis Voitle, im Notfall würde auch Christian Schult einspringen.

Nach Veröffentlichung der anderen Mannschaftsmeldungen könnten sich die Brinkumer trotzdem minimale Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen. So hat beispielsweise die TV Ost II, die am 4. Januar ab 14 Uhr in Brinkum gastiert, nach den Weggängen einiger Spieler und dem Rückzug der Erstvertretung keine Hochkaräter mehr im Team. Auch der Aufsteiger TV GW Bad Zwischenahn verbreitet mit den Leistungsklassen seiner Akteure keinen Schrecken. Der Bremer TC von 1912, der im Sommer in der 2. Bundesliga angetreten ist, verzichtet im Winter auf einige Topspieler. Nur an den Spitzenpositionen hat dieser Kontrahent zwei Granaten. Weitere Gegner sind der Wilhelmshavener THC (mit zwei Niederländern vorne), TC Lilienthal II und TC Wiepenkathen. Das „mit Abstand beste Team“, so Gruner, sei der Barrier TC. „Sie werden da locker durchmarschieren“, ist der Brinkumer überzeugt. Er hofft derweil, dass seine eigene, dünn besetzte Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt. Wenn am Ende der Abstieg feststehen sollte, wäre das kein Beinbruch. „In der Verbandsliga hätten wir dann endlich wieder mehr Erfolgserlebnisse als zuletzt“, weiß Gruner.

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