Brinkums Handballer nach 25:30 gegen ATSV Habenhausen II in Abstiegsgefahr

Engelmann schlägt Alarm: „Es ist brenzlig“

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Hängte sich gestern voll rein: Brinkums Kreisläufer Meik Schäfer (M.) trug sich zwölf Mal in die Torschützenliste ein, aber zum Sieg gegen den ATSV Habenhausen II langte es nicht.

Brinkum - „Nein“, sagte Sven Engelmann, „es wird nicht brenzlig: Es ist brenzlig! Das müssen jetzt alle langsam begreifen“, forderte der Trainer des FTSV Jahn Brinkum, für den nach der 25:30 (11:17)-Heimniederlage gegen den ATSV Habenhausen II nun harte Zeiten in der Handball-Verbandsliga anbrechen.

Vor diesem Auftritt gegen die Oberliga-Reserve hatte Engelmann noch sämtliche Abstiegsängste von seiner Mannschaft ferngehalten. Doch gestern räumte er ein, dass bei dieser Chancenverwertung kein Sieg drin ist: „Im Moment brauchen wir drei Angriffe für ein Tor. Und das besonders Schlimme daran ist, dass die Gegenstöße dann fast alle bei uns einschlagen, wenn wir verworfen haben – trotz unserer guten Abwehr und den beiden starken Torhütern.“

Auch gestern erledigten Aschkan Sadeghi und Olaf Sawicki zwischen den Pfosten einen guten Job – und auch die Deckung funktionierte. Trotzdem lagen die Hausherren früh mit 1:5 (9.) hinten und brauchten bis zur 20. Minute, um beim 8:8 erstmals auszugleichen. „Da dachte ich, wir kommen jetzt langsam in die Gänge“, erinnerte sich Engelmann. Doch stattdessen warfen seine Männer vier Minuten auf des Gegners Keeper oder am Kasten vorbei, so dass die Gäste wieder auf 12:8 enteilten. In der 27. Minute baute der ATSV den Vorsprung auf 16:10 aus.

Bis zur Pause blieb es bei diesem Sechs-Tore-Rückstand – eine hohe Hypothek. Doch die trugen die Gastgeber immerhin noch teilweise ab – bis zum 21:24 in Minute 49. Aber statt des 22. Treffers das alte Leid: vorn verworfen, den Gegenstoß und das 25:22 aus der Rückraum-Mitte kassiert. „Davon haben wir uns nicht mehr erholt“, schilderte Engelmann.

Ein Lob verteilte er an den zwölffachen Torschützen Meik Schäfer und Routinier Jörg Gruber, der angesichts des Ausfalls von Tim Kieselhorst in die Bresche gesprungen war und mit seinen 46 Jahren einen soliden Part spielte. „Jörg hat zwar kein Tor geworfen, aber Handball nach alter Schule gezeigt und ein paar schöne Spielzüge eingeleitet“, dankte Engelmann dem Stand-by-Spieler.

FTSV Jahn Brinkum: Sadeghi (bis 25.), Sawicki - Bhola (4), Troyke, Chr. Schneider (1), M. Schäfer (12), Gruber, Schröder, von der Heyde (2), Peters (2), Gums (2), Schierenbeck (2).

ck

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