Trainier Thinius fordert gegen Bremerhaven fünften Sieg / Nur Patzack fehlt

Brinkums „Goldener Herbst“ soll Fans weiter erwärmen

Brinkum - Für wen endet am Sonntag der „Goldene Herbst“ in der Bremen-Liga? Wenn der Tabellenvierte Brinkumer SV ab 14 Uhr mit dem Rückenwind von zwölf Punkten aus vier Spielen den seit drei Partien siegreichen OSC Bremerhaven empfängt, muss eine Serie reißen. Und Brinkums Trainer Frank Thinius fordert, dass am Brunnenweg der Lauf der Seestädter endet. „Unser Ziel der Hallencup-Qualifikation haben wir erreicht, jetzt müssen wir uns neue Ziele stecken“, sagt „Thini“ – und schielt auf den Blumenthaler SV, der „in Schlagdistanz vor uns in der Tabelle steht“.

Während Blumenthal fast zeitgleich beim TuS Schwachhausen antreten muss und dort vielleicht Punkte lassen könnte, „müssen wir unsere Hausaufgaben machen – und dafür unser Spiel durchdrücken“. Dafür steht ihm mit Ausnahme von Malvin Patzack (Bänderriss im Sprunggelenk) der komplette Kader zur Verfügung. „Ich werde also wieder Spieler an unsere Zweite abgeben können – wie in der Vorwoche“, verrät „Thini“. Beim etatmäßigen Torwart Tim Meyer hatte die Abstellung einen anderen Hintergrund: Er soll nach längerer Verletzungspause Spielpraxis bekommen. „Tim hat beim 3:0 gegen Buntentor überzeugt und gut gespielt, und wir werden ihn jetzt Schritt für Schritt an die Erste heranführen“, unterstreicht der BSV-Coach. „Aber ich freue mich auf den Konkurrenzkampf zwischen ihm und Niklas Frank nach der Winterpause.“

Auch auf anderen Positionen hat Thinius die Qual der Wahl. „Steffen Röpke hat seinen Job am Samstag auf der rechten Außenbahn der Viererkette gut gemacht“, lobt sein „Chef“ die Vertretung von Marc Rässler nach dem 6:2 bei OT Bremen. „Und vorn sind die Tore jetzt auf mehreren Schultern verteilt.“ So trafen zuletzt nicht nur Anil Morkan und Sebastian Netzke doppelt, sondern auch Dennis Mertgen durfte einmal jubeln. „Das freut mich für ihn, denn Stürmer werden natürlich immer an ihren Toren gemessen.“

Ebenso wie auf der anderen Seite OSC-Torjäger Faruk Arslan, der in den letzten beiden Liga-Begegnungen dreimal traf. „In der vergangenen Saison hat uns beim OSC vor allem Stürmer Mario Gagelmann geärgert“, erinnert sich Thinius an das 2:2 und das 1:2 aus Brinkumer Sicht. „Diesmal ist es eben Arslan, auf den wir besonders aufpassen müssen – aber deswegen nehmen wir ihn nicht extra in Manndeckung.“

Zu einer taktischen Veränderung besteht auch kein Grund – denn nicht zuletzt wegen des Brinkumer 4-2-3-1-Systems weisen die Blau-Weißen zurzeit mit nur zehn Gegentreffern in zehn Spielen die beste Defensive der Liga auf. Sollte dieser Wert am Sonntag steigen, wäre es dem 46-Jährigen fast egal – „Hauptsache, wir schießen ein Tor mehr als der OSC…“ · ck

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