Handball-Verbandsligist muss morgen Mittag in Nordhorn ran

Für Brinkums Frühschicht fordert Engelmann ausgeschlafene Akteure

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Brinkums Routinier Stefan Schröder (beim Wurf) stellt sich trotz seiner Hüftprobleme in den Dienst der Mannschaft und reist mit dem Verbandsligisten zur HSG Nordhorn II. ·

Brinkum - Die weiteste Dienstreise zu einem Spiel mit ungewohnt früher Anwurfzeit – doch diese beiden Begleitumstände flößen Sven Engelmann vor dem Auftritt seiner Verbandsliga-Handballer morgen ab 13 Uhr bei der HSG Nordhorn II keine Angst ein: „Wir fahren um 10 Uhr mit dem Bus los – und wenn die Jungs nach der Ankunft müde sind, schicke ich sie vor dem Anwurf noch mal unter die Dusche“, witzelt der FTSV-Trainer.

Während der Partie beim Tabellenvorletzten will er nämlich keine kalte Dusche riskieren. „Wir dürfen uns nicht so eine Auszeit nehmen wie zuletzt gegen den TSV Morsum“, fordert Engelmann die volle Konzentration. Zwar gewann Brinkum gegen das Schlusslicht trotz der zwischenzeitlichen Durchhänger, doch nur mit 29:28. Und diesmal ist zwar Tim Kieselhorst dabei, der zuletzt aus privaten Gründen passen musste, aber diesmal fehlt Matthias Schneider. Der Banker ist beruflich bei einer Fortbildung in Frankfurt. Ansonsten hat Engelmann jedoch bis auf den Langzeitverletzten Meik Schäfer alle Mann an Bord. Routinier Stefan Schröder klagt zwar noch über Hüftprobleme, stellt sich aber wenigstens in der Abwehr zur Verfügung.

Das kann nicht schaden, denn anders als beim Brinkumer 33:21-Hinspiel-Sieg erwartet Sven Engelmann diesmal ein engeres Spiel. Sein Trainer-Kollege André Meyer hat ihn jedenfalls vorgewarnt: „Nordhorn II tritt zu Hause komplett anders auf.“ Nicht personell, weil die Nordhorns Erste wegen des Verletzungsrisikos ungern Abstellungen ans Verbandsliga-Team vornimmt, sondern von der Einstellung her: „Diese Mannschaft soll zu Hause viel disziplinierter spielen, bis auf den Punkt mit dem Torabschluss warten. Im Hinspiel war das noch nicht der Fall, da sind wir zu vielen einfachen Gegenstoß-Toren gekommen“, erinnert sich der Jahn-Coach.

Umso mehr fordert der 47-Jährige konsequentes Zupacken in der Abwehr und konzentriert vorgetragene Angriffe. · ck

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