Brinkums Esin Demirkapi köpft Tor des Tages, wird dabei aber vom Keeper voll erwischt

Matchwinner mit Brummschädel

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Esin Demirkapi (links) köpfte in der 60. Minute das Tor des Tages für Brinkum, erlitt bei dieser Aktion jedoch eine Kopfverletzung.

Brinkum - Für den Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV war es gestern das erwartet schwere Spiel bei Aufsteiger ESC Geestemünde. Am Ende war Trainer Kristian Arambasic froh, mit einem 1:0 (0:0) im Gepäck die Heimreise antreten zu können. „11.00 Uhr Anstoß, kalt, schlechter Platz, einfach eklig. Deshalb Mund abputzen, drei Punkte mitnehmen und fertig“, meinte der BSV-Coach nach der Partie. Damit bleiben die Brinkumer bei fünf Siegen und einem Remis ungeschlagen.

Arambasic hob nach der gestrigen Kraftanstrengung auf dem sehr unebenen Platz („das war ein Kartoffelacker und kein Sportplatz“) drei Spieler hervor. Auf den Außenbahnen ließen Inouss Boure Toure (rechts) und der seit längerer Zeit mal wieder beginnende Kevin Gibek (links) kaum etwas zu. Und dann stellte Brinkums Coach Neuzugang Artur Degtjarenko ins zentrale Mittelfeld, wo der 23-Jährige ein tolles Pensum abspulte. „Ich kenne Artur ja schon lange und weiß, dass er das kann“, begründete Arambasic die Versetzung in die Schaltzentrale.

Nicht zu vergessen noch Keeper Ralph Müller, der für den an der Hand verletzten Mathis Peters sein Debüt für Brinkum gab. „Ralph hat das nach mehr als einjähriger Pause gut gemacht und mindestens ein Mal toll reagiert“, gab’s ein Lob vom Trainer.

Eine Stunde lang mussten die Gäste ein unglaublich dickes Brett bohren, weil die Geestemünder kompakt standen und sehr zweikampfstark waren. Großchancen sprangen da auf beiden Seiten nicht heraus.

Das änderte sich ab der 60. Minute: Nach einer Ecke von Kapitän Jannik Bender stieg Innenverteidiger Esin Demirkapi zum Kopfball hoch und traf zum Brinkumer 1:0. Was er wiederum teuer bezahlte, denn der Geestemünder Keeper erwischte Demirkapi mit beiden Fäusten an der Schläfe. Folge: Kurzer Jubel über das Tor, aber dann mit Brummschädel ausgewechselt.

Danach hätte der BSV den Sack so richtig zubinden können, ja müssen. Aber wie schon beim Pokal-Aus gut eine Woche zuvor gegen Vahr wurden beste Chancen durch Marcel Dörgeloh und auch Herman Mulweme ausgelassen.

töb

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