Sven Weidemann und Jörn Burkert wollen ihre Zukunft mal beim Bierchen bereden

Brinkums „Dino-Duo“ ist noch immer gefragt

Linkshänder sind gefragt: Das gilt in Brinkum auch für Sven Weidemann (am Ball), obwohl der mittlerweile schon 38 Jahre alt ist.

Kreis-Diepholz - Von Gerd TöbelmannBRINKUM · Der Kader des Handball-Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum gleicht in weiten Teilen einem Kindergarten. Viele Spieler sind gerade 20 oder sogar noch darunter. Aber es gibt auch das andere „Extrem“: Jörn Burkert (37) und Sven Weidemann (38).

Dass Brinkum vor dem Heimspiel am Samstag um 16.30 Uhr als Tabellendritter noch von der Oberliga-Rückkehr träumen darf, liegt auch an diesem „Dino-Duo“. Nur der Ordnung halber: Zu diesem Zirkel der Routiniers gehört auch noch der 38-jährige Stefan Schröder.

Trainer Sven Engelmann jedenfalls lässt nichts auf Burkert und Weidemann kommen: „Ich würde mir wünschen, dass beide noch ein Jahr dranhängen, um die vielen jungen Spieler zu führen.“ Bisher klappten die Überredungskünste des Jahn-Coaches. Weidemann etwa wollte schon vor einer gefühlten Ewigkeit aufhören, doch der wurfstarke Linkshänder ließ sich Jahr für Jahr umstimmen.

Und das könnte auch in Bezug auf die kommende Saison wieder gelingen. Weidemann, der an guten Tagen immer noch zweistellig treffen kann, stellt aber auch Forderungen: „Es müssen auf meiner Position im halbrechten Rückraum Alternativen gesucht werden, denn ewig werde ich auch nicht mehr spielen.“ Dabei hofft Weidemann unter anderem, dass sich Matthias Schneider, einer der vielen Youngster, im Rückraum stabilisiert und zum Leistungsträger mausert. Und dann wünscht sich der 38-Jährige, der seit 15 Jahren für Brinkum spielt, „dass ich dann nicht der einzige Alte bin“.

Also sollten möglichst auch Jörn Burkert und Stefan Schröder zur Stange halten. Im Falle von Burkert ist diese Möglichkeit durchaus gegeben: „Ich werde mich mit den Jungs mal auf ein Bier treffen, um das Ganze zu bereden. So richtig weiß ich aber nicht, wie es bei mir weitergeht. Ich habe auch schon mal dran gedacht, in die Zweite zu gehen – aber die spielen im Training ja nur Fußball. Das ist eigentlich nicht so mein Ding.“

Komplett einig sind sich Weidemann und Burkert jedoch in der sportlichen Bewertung der Brinkumer Zukunft. „Mit der jetzigen Mannschaft würde ein Aufstieg in die Oberliga keinen Sinn machen. Dafür ist die Truppe noch zu unerfahren“, sagt etwa Burkert. Das wäre dann aber doch eigentlich ein Grund mehr, dass die alten Hasen noch zur Stange halten.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Meistgelesene Artikel

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Kommentare