Brinkums Coach möchte auch einmal den Bremer Hallencup gewinnen

Kristian Arambasic hat genug von zweiten Plätzen

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Die Torschützenliste der Bremen-Liga führt Brinkums Marcel Dörgeloh (li.) mit 15 Treffern an. Klar, dass er nun am Sonntag auch in der Halle möglichst oft „netzen“ möchte.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Drei Mal stand er mit der SG Aumund-Vegesack im Finale – und drei Mal musste er den jeweiligen Finalgegner zum Sieg gratulieren. Keine Frage: Trainer Kristian Arambasic würde nur allzu gern einmal den Bremer Fußball-Hallencup gewinnen. Die nächste Chance dazu bietet sich für den 38-Jährigen am Sonntag ab 13.00 Uhr. In der ÖVB-Arena darf er es jetzt mit dem Bremen-Ligisten Brinkumer SV versuchen.

In den vergangenen Jahren lief es für den BSV unter dem Hallendach suboptimal, um das Wort Katastrophe zu vermeiden. Jeweils in der Vorrunde war Schluss. Noch bitterer war allerdings, dass sich zum Beispiel Stammspieler Esin Demirkapi vor zwei Jahren das Kreuzband gerissen hatte und danach lange, lange ausfiel.

Dennoch ist und bleibt der Bremer Hallencup ein wirklich lohnendes Ziel für jeden Amateurfußballer. Nirgendwo sonst kommt man in den Genuss, einmal vor erwartet 7000 Zuschauer seine Künste zu zeigen. Doch Arambasic relativiert das etwas: „Die Jungs werden sicherlich alles geben, aber im Vordergrund sollte dennoch der Spaß und das Vermeiden von Verletzungen stehen.“ Denn eins ist auch klar: Von der Wichtigkeit her überstrahlt die Saison in der Bremen-Liga alles. „Und da wollen wir im neuen Jahr, wenn viele verletzte Spieler wieder zurückkommen, noch einmal angreifen und mindestens unseren aktuell dritten Platz verteidigen“, erklärt der Brinkumer Coach.

Ohnehin spielt der Hallencup für Arambasic nur die zweite Hallen-Geige. Vielmehr konzentriert sich Brinkum auf seine erste Teilnahme an der Bremer Futsal-Meisterschaft, die im Gegensatz zum Hallencup unter anderem ohne Bande und mit kleinerem Ball gespielt wird. Am ersten Spieltag fertigte der BSV die SG Findorff mit 9:0, den FC Riensberg mit 11:0 und ATS Buntentor mit 5:0 ab. Klingt nicht gerade nach sportlich wirklich wertvollem Wettbewerb. Arambasic klärt auf: „Wir wollen Bremer Meister werden. Dann wären wir für die norddeutschen Meisterschaften in Hamburg qualifiziert. Sollten wir dort bestehen, wäre sogar eine DM-Teilnahme möglich. Ich persönlich bin jedenfalls ein großer Futsal-Fan.“

Aber jetzt steht am Sonntag erst einmal der Hallencup auf dem Programm. Um sich an das Spiel mit der Bande zu gewöhnen, buchten die Brinkumer zwei Mal Trainingszeiten in der Habenhauser „Soccer World“. Mit dabei war unter anderem auch Artur Degtjarenko. Den hätte Arambasic wegen dessen Knieproblemen zwar gern geschont, „aber Artur war noch nie beim Hallencup und will unbedingt dabei sein. Also werde ich ihn auch in den Kader nehmen“, erklärte der Coach. Brinkums „Brocken“, wie etwa Jürgen Heijenga oder Jendrick Meissner, denen das Spiel auf dem kleinen Platz nicht unbedingt liegt, werden nur Zuschauer sein und ihr Team von der Bande aus anfeuern.

Vor der erhofften Teilnahme am Finale steht jedoch die hammerharte Vorrundengruppe. Werders Co-Trainer Torsten Frings meinte es dabei als Losfee nun wirklich nicht gut mit dem Club aus dem Nordkreis. Zusammen mit Titelverteidiger Bremer SV, dem Bremen-Liga-Leader Blumenthaler SV und dem SV Werder Bremen III erwischte Brinkum die wohl schwerstmögliche Gruppe.

„Das ist ein Hammer“, entfuhr es BSV-Manager Frank Kunzendorf schon unmittelbar nach der Auslosung. Okay: In der Halle sind die Kräfteverhältnisse vielleicht nicht ganz so vorhersehbar, aber schwer wird es allemal.

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