Brinkums Youngster hat seinen Wechsel nicht bereut: „Weyhe hat sich nicht bemüht“

Wirth möchte mittelfristig in die Regionalliga

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Viel fehlt nicht mehr und der 19-jährige Maximilian Wirth (li.) gehört zur festen Größe des Bremen-Ligisten Brinkumer SV.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV hat sich nicht nur mit vermeintlichen fertigen Spielern wie etwa Saimir Dikollari verstärkt, sondern auch vier A-Jugendliche in den Kader aufgenonmmen. Einer von ihnen ist der Ex-Weyher Maximilian Wirth, der sich am Sonntag ab 15.00 Uhr im Heimspiel gegen den Habenhauser FV durchaus Startelf-Chancen ausrechnen darf.

Zusammen mit seinem Weyher Kollegen Michel Fischer (momentan verletzt) und den beiden Blumenthalern Jan-Christoph Kornau und Hendrik Stannius wagte Wirth, Sohn des langjährigen Weyher Stürmers und Ex-Spartenleiters Thorsten Wirth, den Sprung in die höchste Bremer Liga. Ein Bleiben in Weyhe (Bezirksliga) hatte sich nach dem ersten Gespräch mit dessen neuem Trainer Edu Yakan schnell erledigt. „Der Weyher Trainer hat sich nicht richtig um mich bemüht. Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Wechsel die absolut richtige Entscheidung war“, erklärt Wirth.

Und auch Brinkum ist froh, den 19-Jährigen dabei zu haben. „Maxi erfüllt unsere Vorgaben, hat viel Talent und die richtige Einstellung. Er murrt nur kurz, wenn er mal nicht von Beginn an spielt“, sagt sein Trainer Dennis Offermann. Zuletzt gegen Blumenthal schaute Wirth zunächst nur zu, wurde nach der Pause eingewechselt und sorgte kurz vor Schluss mit seinem Treffer zum 2:1 für die Vorentscheidung. „Ich habe den Ball angeguckt, draufgehalten und dann war er drin“, erinnert sich der Brinkumer Youngster, der am liebsten auf der Zehn spielt, noch genau an das Tor. Und der Gymnasiast weiß auch genau, wie es am besten in Brinkum weitergeht: „Ich selbst möchte natürlich so viel wie möglich spielen und irgendwann einmal, am besten mit Brinkum, den Sprung in die Regionalliga schaffen.“

Dazu sind in der Bremen-Liga natürlich Siege, Siege und nochmals Siege nötig. Nummer fünf in dieser Saison soll am Sonntag gegen Habenhausen her. Ein Team, das dem BSV vor allem auf eigenem Platz immer wieder mächtig zusetzt. Offermann, der am Spieltag privat verhindert ist, weiß, was auf sein Team zukommt: „Habenhausen spielt robust und wird uns im Aufbau stören. In Maximilian Kluge haben sie zudem einen schnellen Konterstürmer. Auf den müssen wir ein Auge haben.“

Ob Wirth am Sonntag in der Startelf stehen wird, ließ Offermann noch offen. Aber der Blumenthal-Torschütze hat ja auch gezeigt, dass er es auch von der Bank aus kann. Fehlen werden definitiv Dennis Röpke (gesperrt) und Okan Uca (Urlaub). Mit dabei sind wieder Kai Tönsmeyer und Tom Witte.

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