Brinkumer wechselt zu Atlas / Tönsmeyer, Block, Heijenga und Demirkapi bleiben

Tom Witte nicht zu halten: Wechsel nach Delmenhorst

+
Aus dem blau-weißen ins blau-gelbe Trikot: Tom Witte (Mitte) wechselt nach der Saison vom Brinkumer SV zum SV Atlas. Delmenhorsts sportlicher Leiter Jörg Rosenbohm (rechts) hatte ihn schon vor einem Jahr auf dem Zettel, als er noch Manager bei Regionalligist VfB Oldenburg war, wie Rosenbohm gestern verriet. Damals entschloss sich der Innenverteidiger aber noch zum Bleiben in Brinkum. Links: Atlas' Team-Manager Bastian Fuhrken, der sich über die erste Delmenhorster Verpflichtung für die neue Saison freut.

Brinkum - Von Cord Krüger. Vom Brunnenweg in Brinkum an die Düsternortstraße nach Delmenhorst – diesen Weg schlägt Tom Witte zur neuen Saison ein. Der Innenverteidiger, der beim Brinkumer SV seit der A-Jugend spielt, verlässt den Bremen-Ligisten nach viereinhalb Jahren in der Ersten und schließt sich dem ziemlich dynamisch aufstrebenden SV Atlas Delmenhorst an. „Es ist ein Verlust für uns – keine Frage“, stellte Brinkums Manager Frank Kunzendorf gestern klar, nachdem der SVA die Personalie vermeldet hatte.

Trotz seiner erst 22 Jahre ist Witte nämlich eine zuverlässige Konstante bei den Blau-Weißen, für die er bisher satte 99 Liga-Einsätze bestritten hat. Wenn der Linksfuß nicht gerade verletzt war, spielte er auch.

Doch nun gaben laut Kunzendorf offenbar wirtschaftliche Gründe den Ausschlag zum Wechsel. Denn der Traditionsclub Atlas Delmenhorst, nach einer Insolvenz 2002 aus dem Vereinsregister und dem Fußball verschwunden, scheint nun finanziell bestens dazustehen: Im April 2012 nach zehnjähriger Abstinenz neu gegründet, verfolgt der Club seitdem eine offensive Personalpolitik und feierte auch deshalb zwei Aufstiege hintereinander: Gleich nach

Kunzendorf verpflichtet

Keeper Alexander Janosch

der ersten Saison verließ Atlas die 1. Kreisklasse als Vizemeister, vergangenes Jahr gelang als Zweiter der Kreisliga der Durchmarsch in die Bezirksliga Weser-Ems 2. Dort rangiert Delmenhorst aktuell ebenfalls auf Platz zwei – fünf Punkte hinter dem VfL Wildeshausen, aber mit noch zwei Spielen weniger.

„Die Verantwortlichen des SV Atlas haben mich relativ schnell für ihren Verein begeistert“, wird Witte in einer SVA-Mitteilung zitiert: „Man spürt eine tolle Aufbruchsstimmung, bei der es mich reizt, dabei zu sein. Ich habe mir zwei Spiele angeschaut und bin begeistert von den Fans und der Atmosphäre rund um den Verein“, schilderte Witte, der zunächst für die kommende Saison unterschrieb. „Ich bin aber auch dankbar für eine tolle Zeit beim Brinkumer SV.“ Für den wolle er nun alles tun, um den Bremer Pokal zu holen“, verspricht er mit Blick aufs Finale, für das sich die Mannschaft von Trainer Dennis Offermann bereits qualifiziert hat.

Sollte dies gelingen, würde Witte seine „alten“Kollegen auch in der Sportschau bestaunen können. Denn dann stünde Brinkum in der ersten Runde des DFB-Pokals. Vielleicht mit Kai Tönsmeyer, Daniel Block, Jürgen Heijenga und Esin Demirkapi in der Startelf – denn die haben Brinkums Manager Kunzendorf inzwischen für die kommende Saison zugesagt.

Zudem gab der BSV-Macher gestern die Verpflichtung des 21-jährigen Torwarts Alexander Janosch von Brinkums Liga-Konkurrent SV Grohn als dritten Neuzugang nach Steven Holstein und Artur Degtjarenko bekannt. „Denn es steht ja noch nicht fest, inwieweit wir mit Niklas Frank planen können“, stellt Kunzendorf mit Blick auf den Stammkeeper klar, den es vielleicht für ein halbes Jahr ins Ausland zieht. „Bleibt er hier, ist das aber umso besser – dann gehen wir eben mit drei Torhütern in die Saison.“

Noch unklar ist, ob Mirko Duhn beim BSV bleibt, oder ob er nach einem Jahr zusammen mit Saimir Dikollari zurück zu Oberligist TB Uphusen geht – dorthin, wo künftig Offermann als Trainer arbeitet. „Ich habe noch nichts Neues von ihm gehört“, sagt Kunzendorf. Ansonsten geht er davon aus, dass der Kader mit Ausnahme von Aussteiger Steffen Röpke „im Großen und Ganzen zusammenbleibt“.

ck

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Hier müssen Sie hin: Die schönsten Orte Deutschlands

Hier müssen Sie hin: Die schönsten Orte Deutschlands

Meistgelesene Artikel

Marathon-Sieger Dorn: „Es hat mir in Drebber super gefallen“

Marathon-Sieger Dorn: „Es hat mir in Drebber super gefallen“

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Kommentare