Arambasic: „80 Prozent reichen eben nicht“

„Prügel“ für Brinkum bei der LTS – 0:4

Trainer Kristian Arambasic reagierte sachlich auf Brinkums erste Niederlage. - Foto: töb

Brinkum - Nach einem prima Start mit zwei Siegen ist Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV gestern unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Bei der Leher Turnerschaft gab es eine klare 0:4 (0:2)-Pleite für das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Kristian Arambasic, der jedoch nicht sonderlich schockiert wirkte: „Ich habe schon ein paar Mal gesagt, dass wir keine Übermannschaft sind und als Einheit funktionieren müssen. Wenn wir nur 80 Prozent gemeinsam investieren, reicht es eben nicht.“

Die Brinkumer, bei denen zahlreiche Stammkräfte fehlten, gerieten bereits in der 15. Minute in Rückstand. Luan Muhaxheri traf zum 1:0. Die Gäste hatten im Mittelfeld nicht entschlossen genug zugepackt. „Das war symptomatisch heute“, meinte Arambasic. Kurz vor dem Pausenpfiff war der BSV „wieder nicht wach. Da haben wir gepennt“, monierte der Coach. Dominique-Francesco Schmiedel erhöhte auf 2:0 für die LTS (45.+1).

In den zweiten Durchgang starteten die Brinkumer dann deutlich besser, waren in der Offensive insgesamt aber zu harmlos. „Da hat man gesehen, dass ich keine Optionen hatte, vorne etwas zu bewegen“, sagte Arambasic. Stattdessen kassierte sein Team zwei weitere Gegentreffer, die nach Angaben des BSV-Trainers aber beide aus Abseitspositionen gefallen sind. Erst gelang Marcel Wagner das 3:0 (67.), dann besorgte erneut Schmiedel den Endstand (86.). In der Nachspielzeit parierte Brinkums Keeper Niklas Frank dann noch einen Foulelfmeter sowie den Abpraller und verhinderte das 0:5.

„LTS hat das mit seinen Mitteln und seinen Kontern gut gemacht, wir dagegen sind nie richtig ins Spiel gekommen“, resümierte Arambasic und fügte an: „Wir fahren einigermaßen verprügelt nach Hause. Und wir waren alle froh, als es vorbei war. Heute kam irgendwie alles zusammen.“

Für Brinkum heißt es nun: Kurz schütteln und weiter geht’s: Schon am Freitag steht das Heimspiel gegen Schlusslicht SV Grohn an. „Diese erste Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn“, prophezeite Arambasic. 

mr

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