Viertelfinale im Bremer Landespokal

Brinkum-Coach Gabel fordert gegen Tura „Professionalität und Fokussierung“

Hamoudi Taha
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Seine Rückkehr macht die Brinkumer noch unberechenbarer: Hamoudi Taha.

Der Brinkumer SV will ins Pokal-Halbfinale. Dafür muss Tura Bremen aus dem Weg geräumt werden. BSV-Coach Mike Gabel hält große Stücke auf den Gegner und verlangt von seinen Spielern höchste Konzentration.

Brinkum – Mitten im Turbo-Pokal trifft Mike Gabel am Donnerstag auf ein bekanntes Gesicht. „Am meisten freue ich mich auf den Trainer, Ugor Biricik“, sagt der Coach des Bremen-Ligisten Brinkumer SV über sein Pendant bei Tura Bremen. „Ich verstehe mich sehr gut mit ihm“, erzählt Gabel und fügt lächelnd wie ernst an: „Aber für das Spiel ist die Freundschaft 90 Minuten lang beendet.“ Denn der BSV hat ein klares Ziel: das Halbfinale des Bremer Landespokals. Doch dafür muss bei Landesligist Tura um 19.30 Uhr ein Sieg her.

„Er wird seine Spieler richtig heiß machen, die werden Bock haben, uns rauszuhauen“, prophezeit Gabel mit Blick auf Biricik und den Gegner: „Das wird ein ganz anders Spiel als noch am Montag (11:0 beim FC Roland, d. Red.), Tura ist ein Gegner, der uns wehtun kann.“ Der BSV-Trainer hält große Stücke auf die Bremer: „Das sind keine schlechten Kicker, und für mich sind sie in der kommenden Saison auch der Topfavorit auf die Meisterschaft.“

Aber noch ist Brinkum das klassenhöhere Team. Und entsprechend wollen die Jungs vom Brunnenweg ihrer Favoritenrolle gerecht werden. „Wir nehmen die richtig ernst und müssen genau da anpacken, wo wir es am Montag gemacht haben“, fordert Gabel: „Wir brauchen Professionalität und Fokussierung.“

Beides scheint bisher ganz gut zu klappen. Trotz der geringen Vorbereitungszeit haben die BSV-Kicker schnell in den Wettbewerbsmodus gefunden, wollen den Pokal (erstes Spiel am 13. Juni; mögliches Finale am 30. Juni) unbedingt kommende Woche in den Händen halten. „Die Jungs machen das bisher sehr nüchtern, so wünscht man sich das als Trainer“, verteilt der 39-Jährige ein Lob.

Weniger glücklich ist er allerdings mit den doch sehr schnell aufeinanderfolgenden Spielterminen. „Das stört mich ein bisschen“, gibt er zu: „Wir nutzen das auch nicht als Vorbereitung auf die Saison, sondern werden nach dem Pokal erst mal Pause machen und danach dann wieder richtig anfangen.“

Spätestens dann wird auch Muhammed Sanneh wieder einsteigen können, der Nachwuchstürmer hatte sich am Knöchel verletzt, „aber zum Glück ist nichts gerissen“, berichtet sein Coach. Im Vergleich zu Montag kann er wieder auf Kapitän Jannik Bender (zuvor Urlaub) und Offensiv-Allrounder Hamoudi Taha (zuvor Schambeinprobleme) zurückgreifen.

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