Mit 2:0 beim VfL 07 Bremen in Runde drei

Brinkumer Sieg im „Schlittschuhwettkampf“

Omar Kujabi
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Doppelter Assist: Omar Kujabi spielte auf dem rechten Flügel das eine oder andere Mal seine Geschwindigkeit aus.

Pflichtaufgabe erledigt, eine Runde weiter: Der Brinkumer SV hat sich am Dienstagabend auch ohne den geschonten Topstürmer Ramien Safi mit 2:0 beim VfL 07 Bremen durchgesetzt.

Bremen – Es war nicht der allerschönste Ausflug für den Brinkumer SV: In einer der unzähligen englischen Wochen ging es zum Pokalspiel, das auf einem Fußballplatz ausgetragen wurde, der eigentlich zum Hockeyspielen genutzt wird, auf der anderen Seite stand ein extrem motivierter tieferklassiger Gegner – und dann ereilte Trainer Mike Gabel vor dem Anstoß auch noch eine Hiobsbotschaft: Dennis Janssen, der für die Startelf eingeplant war, hatte sich beim Aufwärmen verletzt, konnte nicht auflaufen. Doch der Bremen-Ligist trotzte am Dienstabend nach leichten Anlaufschwierigkeiten den Widrigkeiten, blieb cool und zog mit einem 2:0 (1:0)-Sieg beim VfL 07 Bremen in die dritte Runde des Bremer Landespokals ein.

„Pflichtaufgabe erfüllt“, resümierte Gabel und schob mit Blick auf den glatten Kunstrasen hinterher: „Wir haben den Schlittschuhwettkampf gewonnen.“

Die Kleinfeldübungen machte Janssen noch mit, stellte sich auch zum abschließenden Torschusstraining auf – nach dem ersten Versuch lief er jedoch leicht humpelnd zur Seitenlinie. Gabel gesellte sich kurz darauf dazu, und schnell war klar: Es wird nichts beim zentralen Mittelfeldspieler. „Er hat eine Leistenzerrung“, berichtete Gabel später. Yagmur Horata rückte dafür in die Anfangsformation.

Schlechte Nachricht vor dem Anpfiff: Dennis Janssen (rechts) teilt seinem Trainer Mike Gabel mit, dass es nichts wird mit dem geplanten Startelfeinsatz.

Die Brinkumer übernahmen sofort das Kommando, Omar Kujabi feuerte nach Linksflanke von Nicolai Gräpler volley einen ersten Warnschuss ab (3.). Ansonsten taten sich die Gäste ohne den geschonten Topstürmer Ramien Safi beim engagierten Landesligisten schwer. Der VfL stellte die Räume gut zu, und der BSV wusste mit dem vielen Ballbesitz nicht groß etwas anzufangen. So dauerte es bis zur 37. Minute, bis Diyar Kücük die erste gute Chance verbuchte: Seinen Versuch parierte VfL-Keeper Marius Wichmann glänzend, den Nachschuss jagte Brinkums Angreifer drüber.

Und plötzlich hatten es die Gäste Pascal Wiewrodt zu verdanken, nicht in Rückstand zu geraten. Der Torwart, für Marcel Pfaar zwischen den Pfosten, musste bei einem Kopfball von Steven Wezel seine ganze Klasse zeigen (41.). Die Gelegenheit schien eine mit Signalwirkung gewesen zu sein. Kujabi zündete über rechts den Turbo, spielte den Ball scharf in die Mitte, und per Grätsche sorgte Mohamad Taha dann doch noch für die Brinkumer Pausenführung (43.).

Trainer Gabel mal wieder unzufrieden mit der Chancenverwertung

Es war der erste von zwei Treffern zu exzellenten Zeitpunkten. Hyoungbin Park legte in der 51. Minute den zweiten nach – wieder nach Vorlage von Kujabi, der mundgerecht serviert hatte. Danach verlief das Spiel ähnlich wie in Halbzeit eins, mit viel Ballbesitz für die Brinkumer, aber wenigen Torchancen. Zumindest bis zur Schlussphase, als die eingewechselten Dennis Krefta (81./85.) und Muhammad Sanneh (87.) allerbeste Möglichkeiten vergaben.

„Wir müssen höher gewinnen“, sagte Gabel und sprach wie so häufig die schwache Chancenverwertung an. Ansonsten war der Coach aber nicht unzufrieden, ein Lob gab’s noch für Einwechselspieler Mert Bicakci, der nach langer Pause mal wieder mitwirkte. „Er ist ein verdienter Spieler, ich wollte ihm unbedingt Einsatzzeit geben.“

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