Am Sonntag wartet Aumund-Vegesack

5:0 bei Tura: Brinkum zieht souverän ins Pokal-Halbfinale ein

Diyar Kücük
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Augen zu und durch? Nein, so schlimm war es gestern für die Brinkumer nicht. Stürmer Diyar Kücük brachte seine Mannschaft mit dem 1:0 auf die Siegerstraße.

In der ersten Halbzeit wackelte der Brinkumer SV noch etwas, nach dem Wechsel machte der Bremen-Ligist dann endgültig ernst – und zog durch das 5:0 bei Tura Bremen ins Pokal-Halbfinale ein.

Brinkum – Noch zwei Spiele bis zum DFB-Pokal. Auch bei Tura Bremen gab sich der Brinkumer SV keine Blöße, ein am Ende dann doch sehr souveränes 5:0 (1:0) bescherte den Fußballern am Donnerstagabend den Einzug ins Halbfinale des Bremer Landespokals. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden“, resümierte Trainer Mike Gabel. Am Sonntag (15.00 Uhr) geht es gegen die SG Aumund-Vegesack um den Einzug ins Endspiel.

Gegen den Klassenkonkurrenten aus der Bremen-Liga wird es mit einer Leistung wie in den 45 Minuten gestern allerdings schwierig. Bei Landesligist Tura gab es in der Anfangsphase nicht viel Sehenswertes – bis zur 15. Minute. Ein langer Ball von BSV-Allzweckwaffe Julius Rahmig (diesmal Rechtsverteidiger) erreichte den durchstartenden Ramien Safi punktgenau, der Flügelspieler drang bis zur Grundlinie vor, spielte dann quer auf Diyar Kücük, und der Stürmer schob locker zur Führung ein. Die gab erst einmal mehr Sicherheit, Safi verpasste nach Kopfballverlängerung von Kücük frei vor Tura-Keeper Jan Stelljes aus 20 Metern jedoch das 2:0 (24.).

Mit der Gewissheit, mithalten zu können, trauten sich die Gäste in der Schlussphase der ersten Hälfte mehr zu. Erst entschärfte Brinkums Keeper Lars Goebel einen direkten Freistoß mit den Fäusten (38.), dann zog Turas Muhammed Kaya plötzlich groß auf. Am Ende eines starken Spielzugs leitete der Offensivmann auf Khalil Hamma weiter, der Kapitän verzog aus aussichtsreicher Position allerdings recht deutlich (41.). Noch gefährlicher wurde es eine Minute später, einen tollen Kaya-Pass mit dem Außenrist nahm Fikri Cam auf, ließ BSV-Innenverteidiger Eugen Uschpol ins Leere rutschen und zwang Goebel per Schlenzer zur Glanzparade. Der Keeper musste vor dem Pausenpfiff sogar noch mal ran, als Kaya plötzlich durchbrach – Goebel rettete jedoch geistesgegenwärtig per Grätsche (43.).

„Mit den letzten zehn Minuten war ich gar nicht einverstanden“, meinte Gabel: „Wir haben den Fokus verloren, unser Spiel nicht mehr aufgezogen und zu viele lange Bälle gespielt.“ In der Kabine schien er jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gäste kamen mit richtig Schwung zurück auf den Platz. Ali Hazime setzte über die linke Seite Marvin Osei in Szene, der Neuzugang ließ noch zwei Gegenspieler aussteigen und traf dann überlegt zum 2:0 (54.). Den dritten Treffer legte erneut der in der zweiten Hälfte „überragende“ Safi vor, in einer ähnlichen Szene wie beim 1:0 setzte er sich rechts durch, seinen Querpass schob diesmal Can Ercan ein (60.). Der wieder genesene Hamudi Taha erzielte nach einer Rechtsflanke von Richard McMensah das 4:0 (84.). Den Schlusspunkt setzte erneut Ercan (88.), der nach einem Fehler des ansonsten starken Stelljes (ließ einen Schuss von Hasan Dalkiran abprallen) abstaubte.

„Wir haben ein paar Laufwege geändert“, verriet Gabel mit Blick auf seine Halbzeitansprache: „Die Jungs haben es super umgesetzt, nur noch einen langen Ball und einfach mehr Fußball gespielt.“

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