Brinkumer SV empfängt Sonntag FC Union 60

Arambasic fordert wieder präzises Kurzpassspiel

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Brinkums Artur Degtjarenko (li.) hat seine Sperre abgebrummt und kehrt ins Team zurück.

Brinkum - Von Arne Flügge. Keine Frage, für Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV gibt es am Sonntag (14.00 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Union 60 nur ein Ziel: drei Punkte. „Wir wollen uns müssen dieses Spiel gewinnen“, fordert Brinkums Trainer Kristian Arambasic.

Der Tabellenelfte aus Bremen ist ein ähnliches Kaliber wie die Leher TS, die von Brinkum zuletzt mit 5:2 besiegt wurde. Allerdings fand Arambasic da auch ein Haar in der Suppe. „Wir haben uns eine 20-minütige Auszeit genommen und dadurch ein paar Probleme bekommen. Das darf sich nicht wiederholen“, fordert der 38-Jährige volle Konzentration über die gesamten 90 Minuten.

Denn erstmal wird es schwer, und es braucht auch Geduld, gegen die defensiv eingestellten Gäste den Türöffner zu finden. Denn das Team von Union-Trainer Olaf Mattner steht sehr kompakt in der Defensive, verteidigt gut, um dann über die Außen durch schnelles Umschaltspiel nach vorn zu marschieren. „Wir müssen dieses Bollwerk knacken“, meint Brinkums Coach Arambasic. Sein Rezept: schnelles, präzises Kurzpassspiel. „Wir müssen den Gegner in Bewegung bringen und dann die sich bietenden Lücken nutzen und unsere Chancen konsequent verwerten“, sagt der Brinkumer Trainer.

Das klappte zuletzt gut, vor allem Marcel Dörgeloh war mir vier Treffern äußerst torhungrig. „Es freut mich für ihn, dass er so aufblüht“, sagt Arambasic, „er entwickelt sich immer weiter und setzt seine Qualitäten sehr gut ein. Die Tore geben ihm Selbstbewusstsein, und ich hoffe, dass er noch weiter für uns trifft.“

Zudem setzt der Brinkumer Coach auf die Standards – eine besondere Stärke seiner Mannschaft. „Da sind wir sehr gut drauf“, freut sich Arambasic. Zudem soll seine Mannschaft schnellen und geradlinigen Fußball spielen. Er sagt aber auch: „Wir dürfen uns selbst nach einer Führung keine passive Phase erlauben, damit wir den Gegner nicht wieder zurück ins Leben holen.“

Personell sieht es beim Brinkumer SV immer besser aus. Artur Degtjarenko, ein absoluter Leistungsträger, ist nach seiner abgesessenen Sperre wieder mit von der Partie. Auch Adrian Felis ist zurück. „Ich habe also die Qual der Wahl“, freut sich Arambasic. Dennis Krefta ist nach seinem Nasenbeinbruch wieder im Training. Ob er aber bereits spielen kann, ist noch offen. Das gilt auch für Dimitri Koroshun, der nach seiner Hüftoperation seit zehn Tagen wieder im Training ist. „Er ist bei 70 bis 80 Prozent“, sagt Arambasic.

Auf jeden Fall wird Koroshun auf der Bank sitzen und anschließend im Heimspiel der zweiten Herren Spielpraxis sammeln. „Das gilt auch für einige andere Spieler, die angeschlagen waren“, kündigt der Brinkumer Trainer an. Er selbst wird dann ebenfalls die Fußball-Schuhe schnüren.

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