Bremen-Ligist fertigt Werder III auswärts mit 6:1 ab / Dreimal Dennis Krefta

Brinkum zerlegt den Meister

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Gleich dreimal durfte sich Dennis Krefta (Mitte) gestern als Brinkumer Torschütze beim 6:1-Kantersieg gegen Werder III feiern lassen. ·

Brinkum - Frank Thinius hat offenbar eine Truppe, die auch zuhören kann. „Unter der Woche habe ich die Jungs nach der schwachen Leistung gegen Schwachhausen auf den Pott gesetzt“, sagte Thinius. Und sein Team zog offenbar die richtigen Lehren daraus, schaffte gestern beim Meister SV Werder Bremen III einen in der Höhe fast sensationellen 6:1 (2:1)-Auswärtssieg.

Vielleicht waren es auch die Umstellungen, die für diese Sensation sorgten, denn Dennis Mertgen, Steffen Röpke und Sebastian Netzke rückten in die Startelf und machten ihre Sache allesamt sehr gut. „Nur in den ersten 20 Minuten haben wir auf dem Kunstrasenplatz noch etwas unsere Ordnung gesucht“, erklärte Thinius. Nach dem schnellen 1:0 (4.) durch Dennis Krefta (volley nach Pressschlag von Netzke) konnten die Bremer in der 16. Minute durch Thiago Sprenger ausgleichen. Doch die Gäste fingen sich erstaunlich schnell und gingen in der 25. Minute nach schöner Kombination über Kai Tönsmeyer und Röpke durch Mertgen mit 2:1 in Führung.

„Und dann war es ganz wichtig, dass wir schnell nach der Pause das 3:1 gemacht haben“, freute sich „Thini“. Wieder war Netzke der Vorbereiter für den zweiten Treffer von Mertgen.

Danach war wieder Krefta an der Reihe: Brinkums bulliger Stürmer profitierte dabei bei seinem 4:1 von einer tollen Vorarbeit von Tönsmeyer, der den Ball im Mittelfeld erobert hatte und schließlich den in der Mitte postierten Krefta mustergültig bediente.

Werder brach nun immer mehr auseinander und kassierte in der 75. Minute auch noch eine Rote Karte gegen John Werner (Notbremse gegen Marcel Dörgeloh. Eben jener Dörgeloh passte in der 80. Minute auf Tönsmeyer – 5:1. Damit war Werders Demütigung aber noch nicht beendet, denn Krefta legte in der 86. Minute mit dem 6:1 sogar noch seinen dritten Treffer nach. SVW-Keeper Florian Urbainski fand das gar nicht lustig, ließ sich zu einer Beleidigung hinreißen und sah nach Werner auch noch den roten Karton.

Da hatte Brinkum schon längst auf Feier-Modus umgestellt. „Das war bisher mit Abstand unsere beste Leistung in dieser Saison“, frohlockte Thinius nach dem Match. · töb

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