Verbandsligist verliert beim Spitzenreiter HSG Delmenhorst 30:31 / Elf Schäfer-Tore

Brinkum wartet auf Wende

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Sahen in Delmenhorst bei ihrer Mannschaft Fortschritte und hoffen auf eine baldige Wende: Brinkums Coach Sven Engelmann (r.) und Co-Trainer Andreas Stelljes. ·

Brinkum - Ein Aufwärtstrend war zu erkennen, aber es reichte nicht: Die Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum verloren am Sonnabend auch ihr drittes Saisonspiel, unterlagen vor 350 Zuschauern beim Spitzenreiter HSG Delmenhorst hauchdünn mit 30:31 (13:15).

„Meine Mannschaft hat alles gegeben, gut gekämpft. Ich denke, dass das Blatt sich bald wenden wird, zumal wir uns auch in der Deckung gesteigert haben“, bilanzierte Brinkums Trainer Sven Engelmann. Eine gute Leistung attestierte er Kreisläufer Meik Schäfer, der elf Treffer erzielte. Auch Mittelmann Florian Peters (5) hinterließ einen ordentlichen Eindruck. Und Torhüter Aschkan Sadeghi wehrte zwei Siebenmeter ab.

In einer durchwachsenen ersten Hälfte lag der Oberliga-Absteiger mit 2:3 (7.) zurück, danach bauten die Gastgeber mit einem starken Regisseur Frederic Oetken (11/3) ihren Vorsprung über 6:3 (18.) auf 14:10 (25.) aus. „Wir haben zu viele Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung gemacht, dadurch mehrere leichte Tore kassiert“, monierte der 47-jährige Jahn-Coach. Insgesamt hatte er bei seiner Mannschaft 17 technische Fehler und 19 verworfene Bälle notiert.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste noch eine Schippe drauf, begingen weniger Fehler. In einer guten Phase glichen Florian Peters, Thorben Schierenbeck und Meik Schäfer mit drei Treffern in Folge zum 18:18 (40.) aus. Auch in der Folgezeit blieb’s eng. Die Delmenhorster mit den Ex-Brinkumern Christian Schulz (3) und Jonte Windels (2) führten zwar mehrfach, aber die Brinkumer egalisieren immer wieder – 25:25 (48.). In der Endphase ging’s Schlag auf Schlag weiter. Marco Walker (4) sorgte nicht nur für den Ausgleich (28:28/53.), sondern der Rückraumakteur brachte den Tabellen-zwölften beim 29:28 (54.) sogar zum zweiten Mal im Spiel in Front. Die Delmenhorster drehten aber den Spieß wieder zum 30:29 um, doch Maik Bhola erzielte 80 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Tor aus der zweiten Reihe das 30:30. Der Tabellenführer, der ohne Spielertrainer Andre Haake (grippaler Infekt) auflief, legte noch einmal zum 31:30 vor. 25 Sekunden vor dem Ende scheiterte Marco Walker mit der letzten Chance am HSG-Torwart. · mbo

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