Verbandsligist kassiert 23:38-Klatsche in Bookholzberg / Nur Keeper Mischok erreicht Normalform

Brinkum versagt auf ganzer Linie

Kreis-Diepholz - BRINKUM (mbo) · Peinlicher Auftritt: Der ambitionierte Handball-Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum bezog am Sonnabend vor 100 Zuschauern in Bookholzberg bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg eine 23:38 (13:19)-Klatsche. Der Tabellenfünfte warf nicht nur 39 Fahrkarten, sondern beging auch noch 21 technische Fehler.

Schon in der vergangenen Saison hatten die Brinkumer in Bookholzberg beim 17:23 eine schwache Leistung gezeigt. „Diesmal haben wir das noch einmal getoppt“, schüttelte Brinkums enttäuschter Trainer Sven Engelmann nur mit dem Kopf. Lediglich der eingewechselte Torhüter Michael Mischok, der sieben Bälle abwehrte, erreichte Normalform. Alle anderen standen „neben der Spur“ – auch der sonst so starke Schlussmann Aschkan Sadeghi. Der Jahn-Coach nahm seine Nummer eins aber in Schutz: „Die Abwehr hat ihn im Stich gelassen.“

„Unsere Rückraumspieler haben versagt“, knöpfte sich Sven Engelmann vor allem Thomas von der Heyde (6/3), Ralf Warfelmann (4/3) und Matthias Schneider (3) vor. Sie leisteten sich etliche Fehlversuche, so vergaben Thomas von der Heyde (2) und Meik Schäfer auch drei Siebenmeter.

Dabei begannen die Brinkumer durchaus konzentriert, führten nach einem Treffer von Carsten von der Heyde letztmalig mit 8:7 (14.). „Anschließend müssen meine Spieler vom Kopf her einen Gang zurückgeschaltet haben“, mutmaßte Sven Engelmann. Der letztjährige Vizemeister verballerte zu viele Angriffe, fing sich mehrere Gegenstoß-Tore ein. Die Gastgeber zogen mit den Haupttorschützen Marcel Janorschke (9/4) und Marcel Behrens (8) über 15:10 (25.) auf 19:13 davon.

Auch nach dem Wechsel wurden die von Stefan Schröder oder Carsten von der Heyde angesagten Spielkombinationen mehrfach abgebrochen. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit den beiden Ex-Brinkumern Marcel Behrens und Helge Voigt (3) nutzte die Fehler des Gegners schonungslos aus, lag beim 27:17 (48.) erstmals mit zehn Treffern vorn und baute den Vorsprung über 35:21 (56.) auf 38:23 aus.

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