Brinkum verliert 25:32 in Edewecht / Für Engelmann Einbruch nach dem 8:9 unerklärlich

Nur Matthias Schneider bäumt sich auf

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Matthias Schneider (Mitte) war mit Abstand bester Brinkumer, konnte aber die Niederlage nicht verhindern.

Brinkum - Auf den ersten Blick ist das Ergebnis nicht ungewöhnlich: Mit 25:32 (9:17) unterlag Handball-Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum bei Spitzenreiter VfL Edewecht. Aber es war mehr drin, denn die zweite Halbzeit konnten die Gäste gar mit 16:15 gewinnen. „Wenn wir über 60 Minuten so gespielt hätten wie in der zweiten Halbzeit, hätte Edewecht echte Probleme bekommen können“, bilanzierte Brinkums Trainer Sven Engelmann.

In den ersten 20 Minuten lief noch alles wie geplant: Brinkum stand in der Deckung recht sicher und überließ den Edewechtern nur einen knappe 9:8-Führung. „Was wir uns jedoch danach bis zum Pausenpfiff geleistet haben, kann ich mir nicht erklären“, zuckt Engelmann nur mit den Schultern. Die Gastgeber kamen zu leichten Toren, weil die Jahn-Deckung stocksteif agierte, nicht verschob und so nicht aggressiv sein konnte. Fatale Folge: Edewecht lag zur Halbzeit vorentscheidend mit 17:9 vorn – Brinkum hatte in zehn Minuten nur noch einen Treffer erzielt.

Engelmann überlegte, ob er sein Team lautstark aufmuntern oder gar anpflaumen sollte, beließ es in der Kabine aber bei einer eher ruhigen Ansprache: „Absichtlich verlieren will doch keiner. Aber ich habe die Einstellung angemahnt.“ Als positives Beispiel nannte er Matthias Schneider: „Matze hat nicht nur fünf Tore geworfen und etliche gute Anspiele geleistet. Er hat sich auch bis zur letzten Minute gegen die Niederlage gestemmt. Leider war das heute nicht bei allen Spielern der Fall.“

Dennoch lief es nun insgesamt besser, weil auch vorn die ersten und zweiten Wellen besser und erfolgreicher ausgespielt wurden. Über 18:24 (45.) kamen die Gäste in der 51. Minute auf 21:25 heran – leichte Hoffnung keimte auf. Edewecht ließ weitere Träumereien aber nicht zu, warf zwei Tore in Folge zum 27:21 und hatte Brinkum damit den Zahn gezogen.

töb

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