„Einige Spieler pusteten ganz schön“ / Nur Remis gegen Abstiegskandidat Burg

Brinkum spürt die fatalen Folgen des Vatertags – 3:3

Brinkums Anil Morkan traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1. ·
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Brinkums Anil Morkan traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1. ·

Brinkum - Tag der offenen Tür beim Fußball-Bremen-Ligisten SV Brinkum. Mit 3:3 (3:2) trennte sich der Tabellenneunte gestern Abend vom Abstiegskandidaten 1.FC Burg und wies dabei insbesondere in der Defensivarbeit erhebliche Schwächen auf.

Diese waren auch Brinkums Coach Frank Thinius nicht entgangen: „In der ersten Halbzeit haben beide Teams praktisch ohne Abwehrreihen gespielt. Das konnte man kaum mitansehen.“ Musste „Thini“ aber und schlug bereits nach drei Minuten die Hände über dem Kopf zusammen, als sein Abwehrverbund vergeblich auf Abseits spekulierte und Burgs Ercan Yilmaz problemlos zum 0:1 einschob.

Doch Brinkum fing sich schnell: Nur vier Zeigerumdrehungen später verwandelte Anil Morkan souverän einen von Dennis Mertgen herausgeholten Foulelfmeter. Und die Hausherren blieben am Drücker: In der zehnten Minute fasste sich Sebastian Netzke ein Herz und drosch das Leder aus rund 25 Metern zum Brinkumer 2:1 in die Maschen.

Nun waren aber wieder die Gäste am Zug. Erneut profitierte Yilmaz von einem groben Abwehrschnitzer der SV-Abwehr, die wiederum vergeblich mit einem Abseitspfiff rechnete. Hinten also pfui, doch vorne durchaus hui. Brinkum legte abermals den Vorwärtsgang ein und belohnte sich in der 32. Minute für das Anrennen durch den Kopfballtreffer von Dennis Mertgen zur 3:2-Halbzeitführung.

„Die erste Hälfte ging ja noch. Aber im zweiten Abschnitt kamen dann die Nachwehen des Vatertags durch. Einige Spieler pusteten ganz schön“, zeigte sich Thinius mit der zweiten Hälfte nicht einverstanden. Die Folge der schwindenden Brinkumer Kräfte war ein deutliches optisches Übergewicht der Gäste. Burg drängte mit Macht auf den Ausgleich und erzwang ihn in der 60. Minute auch, als Bekim Murati ein Missverständnis von SV-Keeper Niklas Frank und Steffen Prigge zum 3:3-Endstand nutzte. · drö

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