Marcel Dörgeloh trifft doppelt / Interimstrainer Dennis Offermann: „Ich habe sofort zugesagt“

Brinkum 2:2 im Spiel eins nach Thinius

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Marcel Dörgeloh (rechts) war zu Beginn des Spiels nicht zu bremsen. Bis zur elften Minute hatte der Brinkumer Angreifer schon zweimal zugelangt. ·

Brinkum - Im Spiel eins nach der Trennung von Trainer Frank Thinius (wir berichteten) kam Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV gestern nur zu einem 2:2 (2:2) beim Tabellenelften OSC Bremerhaven. „Hinten haben wir anfangs sehr kompakt gestanden, nach und nach aber etwas die Ordnung verloren“, bilanzierte Interimstrainer Dennis Offermann.

Der Offensivspieler wurde am Freitag als Thinius-Nachfolger präsentiert und musste nicht lange nachdenken, um den Daumen nach oben zu strecken: „Ich war natürlich etwas überrascht, dass der Verein an mich gedacht hat. Meine Planung sah ja eigentlich vor, dass ich Spieler bin, dies aufgrund eines Knorpelschadens aber nicht sein kann. Da eine schnelle Entscheidung gefordert war, habe ich mich in den Dienst der Mannschaft gestellt und zugesagt.“ Und wie lautet das Fazit nach den ersten 90 Minuten in dieser Funktion? „Es ist schon eine etwas komisch, weil man ja nicht direkt eingreifen kann“, antwortete Offermann.

Dabei schien ihm die Mannschaft zunächst einen Traumeinstand schenken zu wollen, denn nach elf Minuten führten die Gäste auf dem OSC-Kunstrasenplatz schon mit 2:0. Doppeltorschütze war dabei Marcel Dörgeloh. In der zweiten Minute verwertete der Offensivspieler eine scharfe Hereingabe von Kai Tönsmeyer zum 1:0. Neun Minuten später nutzte der Ex-Seckenhauser einen fatalen Bremerhavener Fehlpass und erhöhte auf 2:0.

„Aber leider haben wir bei dem böigen Wind danach die Kontrolle etwas verloren“, musste Co-Trainer Jörg Bender feststellen. Die Gastgeber nutzten das aus und kamen in der 28. und 35. Minute durch Viktor Felker und Rafael Brand zum 2:2, wobei Brinkum besonders beim zweiten Gegentreffer hinten ganz schlecht aussah.

Nach dem Wechsel tat sich vor beiden Toren nicht mehr sehr viel. „Das lag auch daran, dass der Wind ein geordnetes Aufbauspiel sehr erschwert hat. Aber irgendwie war OSC durch Konter immer gefährlich. Wir hingegen hatten gar keine Großchance mehr. Ich denke, dass das UNentschieden verdient ist“, meinte Bender. · töb

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