Jonte Windels gibt in Bookholzberg Debüt

Brinkum sinnt auf Revanche

Gibt morgen in Bookholzberg sein Debüt für Jahn Brinkum: Jonte Windels. ·
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Gibt morgen in Bookholzberg sein Debüt für Jahn Brinkum: Jonte Windels. ·

Brinkum - 42:27 gegen die TS Hoykenkamp und 40:30 beim TuS Haren: Vor allem im Angriff läuft’s derzeit bei den Verbandsliga-Handballern des FTSV Jahn Brinkum. Am Sonnabend (Anwurf 19 Uhr) wartet auf sie eine schwere Aufgabe, denn der Tabellenzweite stellt sich bei der unbequemen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vor. „Diese Mannschaft liegt uns nicht“, unterstreicht Brinkums Trainer Sven Engelmann.

Der 45-Jährige hat den Auftritt seiner Mannschaft in Bookholzberg aus der vergangenen Saison noch nicht vergessen, denn da bezogen die Gäste eine 23:38-Packung. Und am jüngsten Spieltag fertigten die Gastgeber den ambitionierten TSV Daverden mit 29:18 ab. „Wir sind gewarnt, zumal wir gegen Grüppenbühren noch nie gut gespielt haben“, sagt der Jahn-Coach. Doch nach den jüngsten zwei Vorstellungen blickt er durchaus zuversichtlich nach vorn: „Wir haben ein breites Kreuz und brauchen uns da nicht zu verstecken.“

Personell sieht’s bei den Brinkumern in der zweiten Reihe nicht so rosig aus. Linkshänder Sebastian Beckmann fällt mit einem Nasenbeinbruch (Nase gerichtet) sechs Wochen aus. Außerdem fehlen die beiden Rückraumakteure Carsten von der Heyde (in der Reha) und Thomas von der Heyde (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich). Vor allem Sebastian Beckmann hinterlässt eine Lücke. „Im rechten Rückraum haben wir nicht die Alternativen“, weiß Sven Engelmann. So kann er sich vorstellen, dass Ralf Warfelmann oder Matthias Schneider auf dieser Position als Rechtshänder zum Einsatz kommen.

Erstmals zum Einsatz kommt der von der HSG Delmenhorst gekommene Jonte Windels. Um eine weitere Alternative für den rechten Flügel zu haben, hilft Robert von Bremen aus der Zweiten aus.

Die Brinkumer sollten sich auf eine harte Gangart der Hausherren einstellen. „Das wird eine Schlacht“, vermutet Sven Engelmann. Wichtig ist für ihn, dass seine Mannen schnellstens den Rückwärtsgang einlegen, denn die Grüppenbührener spielen eine starke zweite Welle. Hier ist vor allem der Ex-Brinkumer Marcel Behrens zu nennen, der als Mittelmann den Ball zügig nach vorn spielt. Gefahr droht dem letztjährigen Tabellenvierten auch von Rückraumakteur Werner Dörgeloh und dem Ex-Brinkumer Helge Voigt.

Engelmann hat bei den Übungseinheiten den Hebel in der Deckung angesetzt: „30 Gegentore in Haren sind mir sauer aufgestoßen. Da stimmte die Absprache nicht.“ Dies soll sich morgen aber ändern, denn die Brinkumer wollen sich mit dem dritten Sieg in Folge in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. · mbo

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