Brinkum schielt zu Platz zwei / Piper ärgert sich über Patzer gegen Schlusslicht – 10:13

Punkt reicht: TuS Sudweyhe II bleibt in Niedersachsenliga

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Kam zu zwei Korberfolgen und schaffte mit dem TuS Sudweyhe II den Klassenverbleib: Miriam Rzepka (r.).

Syke - Es gab erste Entscheidungen am vorletzten Spieltag der Korbball-Niedersachsenliga: Der TuS Sudweyhe II schaffte den Klassenverbleib. Spitzenreiter SV Brake steigt in die Bundesliga auf. Der FTSV Jahn Brinkum kann am letzten Spieltag in eigener Halle noch Platz zwei angreifen.

FTSV Jahn Brinkum - TuS Sudweyhe II 9:9 (4:6): Zwar war das der Punkt, der am Ende Sudweyhe den Klassenerhalt sichern sollte, doch Zufriedenheit sieht anders aus. „Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. So ein Spiel darf man einfach nicht verlieren“, war Trainer Piper noch Stunden nach Abpfiff fassungslos. Über die gesamte Spielzeit lag sein TuS vorn, noch wenige Minuten vor Schluss sogar deutlich mit 9:4. Doch jetzt stellte Brinkum (ohne die wegen Krankheit fehlende Lena Wahlers) auf eine unangenehme Einzeldeckung um: „Es wurden konsequent bereits beim Abwurf alle freien Räume zugemacht – und Sudweyhe verlor bei jedem Angriff den Ball“, beobachtete Brinkums Trainer Thorsten Böger die effektive Umsetzung der taktischen Maßnahme. „Wir waren dann einfach nicht mehr in der Lage, den Ball in unseren Reihen zu halten und das Spiel über die Zeit zu bringen“, wunderte sich hingegen Piper. Am Ende holte sich Brinkum einen schon nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt.

SV Brake II - FTSV Jahn Brinkum 12:13: Zunächst lief das Spiel wie am Schnürchen – für den SV Brake II. Mit Tempospiel und Treffsicherheit aus der Distanz legten die Damen von der Unterweser schnell viel Abstand zwischen sich und den Jahn, führten mit 6:0 und 9:3. Doch Brinkum reagierte, konzentrierte sich und verstärkte die Abwehr auf den Kreis und ließ Brake damit nur noch die Würfe aus der Distanz übrig. „Deren Würfe wurden mit jedem Fehlwurf ungenauer, so machten wir aus dem 3:9 schließlich ein 11:9“, freute sich Brinkums Coach Thorsten Böger über die disziplinierte Teamleistung.

„Die Mannschaft hat in beiden Spielen einen unglaublichen Charakter bewiesen und wurde dafür belohnt. Ich bin unheimlich stolz auf die ganze Mannschaft“, jubelte Trainer Böger. Der FTSV sonnt sich weiter auf Platz drei der Tabelle und kann am letzten Spieltag sogar noch Silber angreifen. In zwei Wochen in eigener Halle erwarten die Brinkumer allerdings noch zwei harte Duelle – gegen den Tabellennachbarn SV Gehrden und Spitzenreiter SV Brake.

TuS Sudweyhe II - Ovelgönner TV 10:13 (8:8): Gegen das Tabellenschlusslicht von der Unterweser sollte es für den TuS aber nun klappen mit dem Sieg. Doch nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte eine Sudweyher eine akute Ladehemmung ein. „Wir haben hinten gut gearbeitet, aber vorne einfach nichts mehr zustande gebracht“, ärgerte sich Trainer Piper.

Nach Wiederanpfiff gelang seiner Mannschaft rein gar nichts mehr, einer der beiden kargen Treffer fiel gar erst in der Schlussminute. Aber es gab auch Anlass zur Freude: In Abwesenheit der Stamm-Korbhüterin Verena Zimmer hatte Piper mit Bianca Moritz eine hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin aus der dritten Mannschaft ins kalte Wasser geworfen. „Sie hat ihre Sache super gemacht und uns in der Defensive viel Sicherheit gegeben“, lobte Piper.

Dass es am Ende nicht für einen Sieg reichte, konnte sein Team verschmerzen. Das Remis aus dem ersten Spiel reicht für den ersehnten Klassenverbleib. Als Absteiger stehen Werder Bremen und der Ovelgönner TV bereits fest.

she

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