Oberligist stellt sich beim ATSV Habenhausen vor / Wiedersehen mit Müller-Dormann

Brinkum ohne Hinrichs, aber wieder mit Warfelmann

Helmut Hinrichs in Aktion – so werden die Brinkumer Zuschauer den 38-jährigen Routinier erst einmal nicht sehen, denn er fällt mit einer Knieverletzung aus. ·
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Helmut Hinrichs in Aktion – so werden die Brinkumer Zuschauer den 38-jährigen Routinier erst einmal nicht sehen, denn er fällt mit einer Knieverletzung aus. ·

Brinkum - Die Oberliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum haben die jüngste 34:37-Niederlage beim VfL Fredenbeck II teuer bezahlt, denn Routinier Helmut Hinrichs zog sich eine Knieverletzung zu. Er hat sich im linken Knie das vordere Kreuzband gedehnt, außerdem ist der Innenmeniskus lädiert. Hinrichs legt erst einmal eine zweiwöchige Pause ein, steht seiner Mannschaft im morgigen Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen (Anwurf 17 Uhr) nicht zur Verfügung.

Wie lange der 38-Jährige ausfällt, ist noch unklar. Sollte er nach ersten Laufversuchen in zwei Wochen keine Probleme haben, käme er um einen operativen Eingriff herum. In Habenhausen fehlt außerdem der privat verhinderte Kreisläufer Hannes Brenning. Dafür sitzt nach auskurierter Sprunggelenksverletzung Ralf Warfelmann auf der Bank. Der Rückraumakteur trainierte am Dienstag beschwerdefrei und könnte am Sonnabend in Habenhausen auf alle Fälle als Siebenmeterschütze auflaufen. Auch der zuletzt in Fredenbeck erkrankte Schlussmann Hauke Hellbernd gehört wieder zum Aufgebot.

Brinkums Trainer Sven Engelmann beobachtete den Tabellenvierten bei den Schlappen in Schwanewede (17:24) und gegen den TV Neerstedt (24:32). „Nach zwei Niederlagen in Folge ist die Mannschaft verunsichert. Die Habenhauser werden gegen uns aber mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch spielen. Das wird eine ganz harte Nuss“, unterstreicht der 46-jährige Jahn-Coach. Seine Forderung: „Wir müssen im Angriff geduldig spielen, vorn besser abschließen und den Gegner nicht zu Gegenstößen einladen.“ Daran haperte es zuletzt in Fredenbeck.

Die ambitionierten Gastgeber verfügen in Person von Derk Marien, Axel Siemer, Björn Wähmann und Sebastian Heller über vier gefährliche Rückraumakteure. Rechtsaußen Hauke Marien spielt beim Gegenstoß seine Schnelligkeit aus. Und in der Defensive operiert der ATSV Habenhausen mit einer aggressiven 6:0-Deckung.

„Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Sven Engelmann. Dennoch hofft er, dass der Neuling die Begegnung so lange wie möglich offen hält und den Favoriten ärgern kann.

Trainer des ATSV Habenhausen ist übrigens Lars Müller-Dormann, der bekanntlich unter der Regie von Sven Engelmann beim FTSV Jahn Brinkum gespielt hatte. Der 38-Jährige dürfte sich auf ein Wiedersehen genauso freuen wie sein Lehrmeister. · mbo

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