Verbandsligist unterliegt Spitzenreiter TvdH Oldenburg / Vier Siebenmeter vergeben / Peters führt im Rückraum Regie

Brinkum mehrfach nicht clever genug – 22:23

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War am Sonnabend mit fünf „Buden“ Brinkums bester Werfer beim 22:23: Kreisläufer Meik Schäfer (r.). ·

Brinkum - Kämpferisch alles gegeben, aber es langte nicht: Im ersten Spiel des neuen Jahres verlor Handball-Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum am Sonnabend vor 150 Zuschauern gegen Tabellenführer TvdH Oldenburg mit 22:23 (9:9).

„Wir waren bei mehreren Aktionen nicht clever genug“, monierte Brinkums Trainer Sven Engelmann. So zog Oldenburgs Torhüter Krzysztof Gasirowski den Gastgebern mit einigen Paraden den Zahn. Der Routinier wehrte gleich vier Siebenmeter von Nicolas Karnick (2), Meik Schäfer und Christoph Schneider ab.

„Wir haben super in der Abwehr gestanden und gut mit Torwart Aschkan Sadeghi harmoniert“, lobte der Jahn-Coach die Defensivarbeit. Im Angriff zog Mittelmann Florian Peters die Fäden. Er erzielte nicht nur vier Tore, sondern holte mehrere Siebenmeter heraus. Zwar lagen die Brinkumer mit 0:3 (7.) zurück, kämpften sich danach aber durch einen Treffer von Tim Kieselhorst auf 3:4 (11.) heran. Für den ersten Ausgleich sorgte Kreisläufer Meik Schäfer (5/3) beim 5:5 (17.). Ausgeglichen ging’s danach weiter. Kurz vor der Pause egalisierte Thorben Schierenbeck zum 9:9.

Nach dem Wechsel schaffte Florian Peters beim 13:13 (37.) abermals den Gleichstand. Anschließend bogen die Oldenburger mit dem Haupttorschützen Dennis Hauke (9/3) auf die Siegerstraße ein, führten mit 19:16 (49.). Zu diesem Zeitpunkt wirkte Krzysztof Gasirowski bereits nicht mehr mit, denn er hatte bei einem Tempogegenstoß Christoph Schneider gefoult und sah dafür die Rote Karte (47.). Vier Minuten später handelte sich auch noch Oldenburgs Florian Andresen nach einem Foul an Christoph Schneider den roten Karton ein.

Die Brinkumer holten in der Endphase auf, und Schneider markierte mit seinem dritten Tor das 22:22 (58.). Der Primus antwortete prompt mit dem 23:22. 20 Sekunden vor dem Abpfiff kam die Heimmannschaft noch einmal in Ballbesitz, aber Carsten von der Heyde spielte einen ungenauen Pass auf Christoph Schneider. Somit war die Chance dahin. · mbo

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