Brinkum in der Liga mit stärkstem Team gegen Pokalgegner / Peters im Tor

Bender: „Personal-Poker wird es nicht geben“

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Zumindest für die beiden kommenden Punktspiele steht Mathis Peters wieder im Brinkumer Tor.

Brinkum - Es ist das Gipfeltreffen des Spieltages in der Fußball-Bremen-Liga. Am Sonntag um 14.00 Uhr empfängt der Tabellenzweiten Brinkumer SV den direkten Verfolger FC Sparta Bremerhaven, gegen den es im Hinspiel an der Küste einen 2:0-Erfolg gab. Zusätzliche Brisanz erfährt dieser Hit noch durch die Tatsache, dass sich beide Teams Karfreitag in Brinkum zum Landespokal-Halbfinale erneut treffen werden.

Aufgrund der Tatsache, dass der Titel in der Liga ziemlich sicher an den Bremer SV gehen wird, dürfte das Pokalmatch bei beiden Clubs oberste Priorität genießen. Dennoch wird es keinen Personal-Poker geben – jedenfalls aus Brinkumer Sicht nicht. „Das bringt doch nichts. Beide Mannschaften kennen sich so gut. Da macht es wenig Sinn, jetzt am Sonntag wichtige Leute nicht einzusetzen“, sagt BSV-Co-Trainer Jörg Bender.

Die zuletzt etwas wacklige Torwartfrage ist zumindest für die kommenden beiden Spiele gegen Sparta und danach gegen die Leher TS gelöst. Mathis Peters steht wieder zur Verfügung. Danach (also auch im Pokal-Halbfinale) ist das aufgrund seines Thailand-Trips nicht der Fall. Die Brinkumer hoffen, dass bis dahin der am Sprunggelenk verletzte Niklas Frank wieder einsatzbereit ist. Frank ist auch der einzige Brinkumer, der jetzt am Sonntag definitiv fehlen wird.

Obwohl das Wetter nicht schlecht ist, weicht der BSV auf den Kunstrasenplatz aus. Grund: Die Wühlmäuse haben den Rasenplatz fest im Griff – ein Spiel dort wäre zu gefährlich, weil die Gemeinde bisher noch nicht für Abhilfe gesorgt hat. Eventuell geht’s Karfreitag auch auf Kunstrasen ums Erreichen des Pokal-Finale, denn die Bremerhavener haben keinen derartigen Untergrund zur Verfügung. „Warum sollten wir uns diesen Vorteil nehmen lassen?“, sagt Bender.

In Sachen Kaderplanung ist Manager Frank Kunzendorf täglich am Ball, stellt auch schon Neuzugänge in Aussicht. Ob Torjäger Saimir Dikollari (24 Saisontreffer) gehalten werden kann, ist nicht sicher. Der 31-Jährige nimmt das Bremerhaven-Spiel noch mit und verabschiedet sich dann in den Urlaub nach Albanien. „Da habe ich dann Zeit und Muße, mir genau darüber klar zu werden, was ich in der kommenden Saison mache“, sagt der Stürmer, der allerdings zugibt, „dass es sich wohl zwischen Brinkum und meinem früheren Verein Uphusen entscheiden wird“.

Klarer sieht es bei den Trainern aus. Kristian Arambasic kommt als neuer Chef. An seiner Seite machen die bisherigen Co-Trainer Jörg Bender und Jörg Böttcher sowie Torwarttrainer Thorsten Degenhardt weiter.

töb

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