Brinkum zum letzten Spiel des Jahres nach Varel

Verstärkung für Rückraum in Sicht

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Brinkums Halblinker Tim Kieselhorst ist gegen Varel II wieder dabei.

Brinkum - Derzeit gehören die Handballer des FTSV Jahn Brinkum in der Verbandsliga Nordsee als Tabellenachter zum grauen Mittelmaß der Liga. „Stimmt. Ist aber auch gar keine so schlechte Leistung von uns, denn wir mussten personell immer wieder Nackenschläge hinnehmen“, meinte Trainer Sven Engelmann.

Um in der Tabelle im letzten Spiel des alten Jahres noch etwas voranzukommen, wäre ein Sieg am Samstag ab 15.30 Uhr beim Tabellenvierten HSG Varel-Friesland II natürlich nicht schlecht.

Die Gastgeber waren zwar auch in der vergangenen Saison dabei, so richtig einschätzen kann Engelmann den Gegner aber dennoch nicht: „Ein Teil der Mannschaft ist nach Edewecht gewechselt. Dafür haben sie einige Spieler aus der Regionalliga-A-Jugend hochgezogen. Ich denke, dass Varels Reserve dadurch einen schnelleren Ball spielt.“ Und was gedenkt Brinkum, dem morgen entgegenzusetzen? „Spielerisch müssen wir uns dann eben Vorteile verschaffen“, antwortet der Jahn-Coach.

Ein Erfolgserlebnis wird es aber wohl nur geben können, wenn die Gäste ihre Abschlussschwäche, wie zuletzt beim 28:28 gegen Beckdorf II unter Beweis gestellt, abstellen. „Unser Spiel eins gegen eins muss besser werden. Im Abschluss waren wir zudem nicht clever genug“, meint Engelmann.

Personell sieht es beim Jahn recht gut aus. Rückraumspieler Matthias Schneider wird wegen seines Studiums in Frankfurt zwar fehlen, aber dafür kehrt Tim Kieselhorst in den Kader zurück.

Vielleicht können die Brinkumer Anfang des kommenden Jahres sogar einen Neuzugang präsentieren. „Ich muss diesen Spieler aber noch davon überzeugen, dass er zu uns kommt“, verriert Engelmann. Den Namen nannte Brinkums Coach zwar nicht, verriet aber, „dass es sich um einen Spieler für den mittleren Rückraum handelt.“

Nach dem Match lässt es Engelmann dann etwas geruhsamer angehen. Auch den traditionellen Hallen-Kick in der Habenhauser Soccer World am 29. Dezember wird aber festgehelten. Danach wird im Training noch einmal der Handball in die Hand genommen, bevor bereits am 11. Januar das nächste Match bei Fredenbeck II auf dem Plan steht.

töb

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