Trotz kurzzeitiger Schwächephase behält der Verbandsligist die Ruhe / 34:29 gegen Schlusslicht

Brinkum lässt sich nicht beirren

Zurück in der Erfolgsspur: Hannes Brenning (Mitte) und der FTSV Jahn Brinkum haben nach zwei Pleiten wieder einen souveränen Sieg eingefahren.

Brinkum - Von Dennis Schott· Der Wille zur Wiedergutmachung war zu spüren. Der FTSV Jahn Brinkum kam gut ins Spiel und führte bis Mitte der ersten Halbzeit – bis sich das einschlich, was im Vorfeld der Partie gegen den TvdH Oldenburg nicht auszuschließen war. Denn dass die vorangegangenen Pleiten nicht spurlos am Handball-Verbandsligisten vorbei gehen würden, war nachzuvollziehen. Und auf einmal war sie da, die Verunsicherung.

„Wir haben uns die Butter vom Brot nehmen lassen“, meinte Jahn-Coach Sven Engelmann, dessen Team zwar am Ende souverän mit 34:29 (15:15) gewonnen hatte, aber zwischenzeitlich jene Mängel aufwies, die zu den verheerenden Pleiten gegen die HSG Grüppenbüren/Bookholzberger TB (23:38) und den TuS Komet Arsten (29:34) führten. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten. „Dass wir den Gegner nach zwei solchen Niederlagen nicht in Grund und Boden spielen, war aber auch klar“, verteidigte Engelmann sein Team. Allerdings blieben auch ihm die Fehler von der 18. Minute an nicht verborgen. Gleiches gilt für die Zuschauer, die ihren Unmut („Jetzt konzentriert euch mal wieder“) auch äußerten. Die Fehler im Abschluss und im Spielaufbau wusste das Verbandsliga-Schlusslicht jedenfalls zu nutzen und ging beim 15:14 erstmals in Führung. Immerhin konnten die Brinkumer zum Pausenpfiff ausgleichen.

Es dauerte nach dem Seitenwechsel eine Weile, ehe sich die Gastgeber wieder fingen. Doch angeführt von einem starken Jahn-Keeper Aschkan Sadeghi, der neben einem gehaltenen Siebenmeter zweimal prächtig hielt, kehrte das Selbstvertrauen eines ambitionierten Verbandsligisten zurück. „Wichtig war, dass wir die Ruhe behalten haben und in der Abwehr vernünftig standen“, sah Engelmann hierin den Schlüssel zum Erfolg. Von nun an setzten sich die

▪ Christoph Schneider

▪ sehr treffsicher

Hausherren kontinuierlich ab. Die Vorentscheidung fiel schließlich, als sie sich auf fünf Tore absetzen (25:20) konnten. Ein Vorsprung, den die Brinkumer kurzzeitig zwar bis auf zwei Tore einbüßten (26:24), in der Folge aber keinen Zweifel aufkommen ließen, wer die Partie gewinnen würde – auch dank eines treffsicheren Christoph Schneider, der insgesamt acht Tore beisteuerte. „Wir sind erleichtert. Aber auch für diesen Sieg gibt es nur zwei Punkte“, wollte Engelmann den sechsten Saisonsieg nicht überbewerten. Immerhin hat das Team den Anschluss an die oberen Tabellenränge wiederhergestellt.

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