Vorletzter Werder Bremen III zu Gast am Brunnenweg / „Volle Konzentration“

Brinkum freut sich auf „Wundertüte“

Kehrt nach überstandener Verletzung zurück in den Kader: Brinkums Mittelfeldspieler Nicolai Gräpler (re.). FOto: Schlickmann

Brinkum – Nach der bitteren Pokal-Niederlage Anfang des Monats beim klassentieferen Landesligisten OSC Bremerhaven (2:3) wollen die Bremen-Liga-Fußballer des Brinkumer SV schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur einbiegen. Nächste Gelegenheit dazu hat die Mannschaft von Trainer Mike Gabel bereits morgen, wenn sie um 14.00 Uhr die dritte Mannschaft des SV Werder Bremen am heimischen Brunnenweg empfängt. Und wenn man der Tabelle glauben schenken darf, sollte den Brinkumern, die aktuell den fünften Rang belegen, eine machbare Aufgabe bevorstehen. Immerhin nimmt das Team Coach Andreas Ernst den vorletzten Platz ein, nur FC Union 60 steht in der Tabelle momentan noch schlechter da.

„Da am Montag nicht alle Spieler beim Training zur Verfügung standen, haben wir die Pokal-Aufarbeitung auf gestern Abend verschoben. Ich habe noch einmal deutlich aufgezeigt, was mir nicht gefallen hat“, betont Gabel. „Gerade in der zweiten Halbzeit sind wir überhaupt nicht mehr als Einheit aufgetreten, haben gedacht, es läuft von alleine. Das war mir alles zu negativ auf dem Platz. Das gilt es gerade mit Hinblick auf das Spiel gegen Werder III abzustellen“, fordert der 37-Jährige.

Zu lange wollte sich der Coach mit der Aufarbeitung aber nicht aufhalten: „Unsere volle Konzentration gilt jetzt nur dem nächsten Spiel gegen Werder.“

Gegen den Tabellenvorletzten erwartet Gabel, dass sein Team wieder mit mehr Leichtigkeit auftritt, und dass „wir wieder kreativer spielen als gegen Bremerhaven. Das hat mir eindeutig gefehlt“, unterstreicht der Nachfolger von Dennis Offermann: „Sollten wir noch einmal so eine schwache zweite Halbzeit hinlegen, wird es morgen schwer, die drei Punkte einzufahren.“

Dass die Grün-Weißen allerdings in der Tabelle so schlecht dastehen, verwundert auch Brinkums Übungsleiter: „Ehrlich gesagt, hatte ich damit nicht wirklich gerechnet. Zumal man bei Werder nie weiß, wer noch aus der Regionalliga-Mannschaft ins Team rückt.“ Für Gabel sei die Ernst-Elf eine „Wundertüte“. An guten Tagen sei Werder III saustark. „Sollten sie allerdings einen schlechten Tag erwischen, dann sollten wir überlegen sein“, orakelt der BSV-Coach, der für morgen personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Bisher stehen nur hinter den Einsätzen von Offensivmann Dennis Krefta (Knöchelverletzung), Kapitän Jannik Bender (Aufbautraining nach Knieverletzung) und Hyoung-bin Park (ebenfalls Knöchelverletzung) Fragezeichen. Dafür kehrt Mittelfeldspieler Nicolai Gräpler nach überstandner Sprunggelenksverletzung zurück in den Kader. jdi

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