Tennis-Landesligist holt erste Punkte im Kampf um Klassenverbleib / Killer zeigt Klasse-Leistung

Brinkum erwischt Start nach Maß – 5:1

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Brinkums Spitzenspieler Thorben Gruner besiegte Sebastian Strehle vom SV BW Galgenmoor in drei Sätzen. ·

Brinkum - Zum Saisonstart der Tennis-Landesliga präsentierten sich die Herren des FTSV Jahn Brinkum hellwach. Zuhause bezwangen sie den SV BW Galgenmoor mit 5:1 und fuhren damit die ersten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein.

„Der Sieg gegen einen direkten Konkurrenten war sehr wichtig. Jetzt können wir etwas beruhigter in die nächsten, weitaus schwereren Partien gehen“, atmete Jahn-Akteur Björn Linke auf. Da bei den Gästen an den hinteren Positionen zwei Ersatzspieler antraten, waren die Brinkumer hier favorisiert. Björn Linke musste auch nicht viel tun. Als er nach dem 6:0 zu Beginn des zweiten Satzes leicht unkonzentriert war, wurde er zwar gebreakt, holte sich den Aufschlag aber wieder zurück und ließ nichts mehr anbrennen.

Dennis Voitle hatte mehr Mühe. „Seine Schläge waren zu kurz. Das hat der Gegner ausgenutzt und Dennis laufen lassen“, analysierte Linke. So verlor Voitle nach einer 4:2-Führung vier Spiele in Serie. Ab dem zweiten Durchgang steigerte er sich aber, und im Matchtiebreak behielt er sicher mit 10:5 die Oberhand.

Eine Klasse-Leistung zeigte Tobias Killer. Nach dem 7:6 spielte er sogar noch focussierter. „Das hat man besonders bei den Returns gemerkt. Da hatte Tobi eine 100-prozentige Quote“, staunte Linke. Da sein Teamkamerad von der Grundlinie weiterhin sehr druckvoll spielte, ging Satz zwei im Schnelldurchgang an ihn.

Für eine Überraschung sorgte anschließend Thorben Gruner, der an der Spitzenposition auf den favorisierten Sebastian Strehle traf. „Dessen starker Aufschlag war kaum zu brechen“, erklärte Linke. Im

Gruner siegt an der

Spitzenposition

ersten Abschnitt gab Gruner sein Service einmal ab, danach schlug auch er besser auf. Als sich beim 5:4 die ersten Breakchancen boten, nutzte er diese. Im Matchtiebreak spielte der Brinkumer weiterhin äußerst druckvoll, blieb dabei aber locker. Sein Gegenüber hingegen wurde nervös und bekam einen steifen Arm. Das nutzte Gruner aus und gewann mit 10:7. Mit diesem unerwarteten Punktgewinn stand der Gesamtsieg des Jahn-Teams bereits nach den Einzeln fest. · te

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