Brinkum empfängt morgen Habenhausen / „Titelkampf hat sich erledigt“

Arambasic ist auf der Suche nach der richtigen Balance

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Auf Tore von Marcel Dörgeloh (re.) hofft Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV morgen Abend gegen den Habenhauser FV.

Brinkum - Von Arne Flügge. „Manchmal Trainer“, sagte Kapitän Jannik Bender kürzlich zu seinem Übungsleiter, „manchmal klebt einem die Scheiße am Schuh.“ Kristian Arambasic nickte zustimmend. Denn wie schon in einigen anderen Spielen zuvor hatte der Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV auch beim 2:2 gegen Werder Bremen III zuletzt zahlreiche Chancen liegen gelassen. Und damit auch wichtige Punkte. Ob gegen Grohn, Schwachhausen oder zuletzt Werder III. Womit für Coach Arambasic klar ist: „Von Meisterschaft brauchen wir nicht mehr zu sprechen. Der Titelkampf hat sich für uns erledigt.“

Doch deswegen werden die Brinkumer den Spielbetrieb jetzt nicht einstellen. Vor dem Heimspiel morgen Abend (19.00 Uhr) auf dem eigenen Kunstrasen gegen den Habenhauser FV, der letzten Partie des Jahres, gilt es also nun, den Blick auf das bisher Erreichte zu werfen und den dritten Platz zu festigen. „Das wird auch für die Rückrunde unser Ziel sein“, erklärt Arambasic, „denn die anderen Mannschaften wie Blumenthal oder der Bremer SV oben haben einfach keine Punkte abgegeben.“ Elf Zähler beträgt bereits der Rückstand auf Platz eins.

Chancenverwertung

bisher ein Problem

Wichtig sei es, nun weiter dranzubleiben und sich auch weiter zu entwickeln. „Ich habe jetzt die Mannschaft und die Strukturen kennengelernt und schaue schon Richtung Sommer“, verrät der Brinkumer Trainer, „wir müssen auch personell noch zulegen.“ Vor allem wird Brinkum einen echten Torjäger brauchen. „Die Chancenverwertung war bisher unser Problem. Wir haben keinen 30-Tore-Knipser wie Saimir Dikollari im vergangenen Jahr“, bedauert Arambasic: „Wir müssen lernen, vorn die Dinger mit mehr Überzeugung reinzumachen.“ Und: Die Fehler im Spielaufbau müssen minimiert werden, um Kontersituationen des Gegners zu vermeiden. „Dadurch haben wir noch zu viele unnötige Gegentore kassiert“, bilanziert Arambasic.

Also ist der Coach jetzt gefordert, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden und gemeinsam mit seiner Mannschaft zu erarbeiten. Gegen Habenhausen soll das bereits greifen. Aufmerksamkeit in der Abwehr und Kaltschnäuzigkeit im Angriff – das haben sich die Brinkumer vorgenommen. „Wir haben ein Heimspiel. Wir wollen Gas geben und Tore erzielen“, fordert Arambasic.

Im Hinspiel hatte Brinkum Habenhausen beim 4:0 klar beherrscht. Doch nach dem Trainerwechsel beim Gegner „ist dort neuer Schwung reingekommen. Sie haben zuletzt viele Punkte gesammelt. Wir werden auf eine andere Mannschaft treffen“, vermutet der Brinkumer Coach.

Neben der teilweise mangelnden Chancenverwertung sieht der 38-Jährige auch die personell angespannte Situation in seiner Mannschaft mit als Grund für unnötige Punktverluste in der Hinserie. „Ich habe nie gejammert, aber wir hatten schon extrem viel Pech mit Ausfällen – auch längerfristigen“, betont Arambasic.

Auch morgen Abend gegen Habenhausen pfeift der Brinkumer SV personell wieder aus dem letzten Loch. Zahlreiche Spieler sind angeschlagen oder stehen aus anderen Gründen nicht zur Verfügung. „Ich habe bis jetzt nur 13 Mann. Die Mannschaft stellt sich quasi von allein auf“, erklärt Brinkums Trainer. Er sagt aber auch: „Wir haben genügend Qualität im Kader, um die Partie trotzdem zu gewinnen.“ Nur muss dabei das Runde ins Eckige.

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