39:35 über Bremervörde lässt hoffen, weil Edewecht wohl nicht zwangsabsteigt

Brinkum bändigt Salkic

Laut Trainer Sven Engelmann „nicht wegzudenken“ und am Samstag ein ganz wichtiger Stützpfeiler der Brinkumer Abwehr: Routinier Stefan Schröder. ·
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Laut Trainer Sven Engelmann „nicht wegzudenken“ und am Samstag ein ganz wichtiger Stützpfeiler der Brinkumer Abwehr: Routinier Stefan Schröder. ·

Brinkum - Zunächst hatte eine Hiobsbotschaft den Jubel des abstiegsbedrohten FTSV Jahn Brinkum am Samstag nach dem überraschenden 39:35 (21:17)-Heimsieg gegen den TSV Bremervörde ein wenig verstummen lassen. Weil der insolvente Drittligist VfL Edewecht in die Handball-Oberliga zwangsabsteige, so die Befürchtung von Jahn-Coach Sven Engelmann, helfe nun nur der viertletzte Platz zur Rettung. Offenbar kann Engelmann diesen Gedanken aber wieder verwerfen.

Nach Angaben der „Nordwest-Zeitung“ darf der VfL Edewecht in der Dritten Liga verbleiben, trotz Insolvenzantrag. Brinkum, im Moment Vorletzter, müsste sich also nur noch den VfL Fredenbeck II schnappen, der ein Spiel und nur einen Punkt mehr zu bieten hat. Und mit der Leistung von Samstag, von der Engelmann „ein bisschen geträumt“ hatte, scheint das möglich.

Laut Sven Engelmann ist der fünfte Saisonsieg der Brinkumer vor allem deswegen zustande gekommen, weil es den Gastgebern gelungen war, die Kreise von Bremervördes Rückraumungeheuer Adnan Salkic einzuengen und ihm – so kurios das klingt – nur 18 Treffer zu genehmigen. Carsten von der Heyde, Matthias Schneider und Stefan Schröder hätten in der Abwehr „richtig ackern“ müssen, um Salkic zu bändigen, erzählte Engelmann, „sonst hätte der noch viel mehr Tore geworfen“. Stattdessen leiteten das Brinkumer Defensivtrio und die Torhüter Aschkan Sadeghi und Hauke Hellbernd immer wieder Gegenstöße ein, sobald Salkic sich seine Fehlwürfe leistete. Nach 22 Minuten stand es dadurch 17:10 für die Hausherren.

Um den Lauf der Brinkumer zu brechen, nahm Bremervörde in der zweiten Halbzeit Matthias Schneider (8 Tore) und Ralf Warfelmann (4) mit einer Manndeckung aus dem Spiel. Das hatte zur Folge, dass Jahn „mehr Druck zur Hallenwand statt auf das gegnerische Tor“ ausübte, wie sich Engelmann ausdrückte. Der Vorsprung hatte zwar Bestand, doch nach 52 Minuten wurde es noch einmal richtig eng. Es stand nur noch 35:33 für die Gastgeber, und Engelmann war „leicht nervös“, als Christoph Schneider zum Siebenmeter antrat, der über Wohl und Wehe der Brinkumer entscheiden sollte. Der Wurf saß, und Jahn darf hoffen – allerdings ist dafür ein Sieg bei Schlusslicht HSG Nordhorn II am Sonntag Pflicht. · ahe

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