TuS Sulingen zu Schlusslicht Sachsenross

Brinkmann macht die Zweite stark

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Sulingens Pierre Neuse ist am Sonntag im Spielaufbau wieder besonders gefordert. ·

Sulingen - Das desaströse 1:3 gegen HSC Hannover – es hatte Thorsten Neumann die Zornesröte ins Gesicht getrieben. Doch der Teammanager von Fußball-Landesligist TuS Sulingen hat sich „längst wieder beruhigt“, wie er sagt. Das Spiel war „grottig ohne Ende, da durfte ich auch mal angefressen sein“, meint Neumann, „aber vielleicht hat man manchmal einfach so einen Tag.“

Am Sonntag im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TSV Fortuna Sachsenross werde eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen, ist sich der Teamchef sicher: „Die Jungs werden giftig und gallig sein. Sie werden sich nicht noch einmal so abkochen lassen.“

Eine Einschätzung, die Trainer Walter Brinkmann teilt: „Wir haben bislang eine starke Saison gespielt. Da muss ich der Mannschaft auch mal so ein Spiel verzeihen. Ich bin sicher, dass die Jungs jetzt etwas gutmachen wollen.“ Aber nur zur Tagesordnung übergehen? Nein, das kann Brinkmann auch wieder nicht. Freilich hat er die Pleite analysiert – und dabei vor allem eine zu lasche Einstellung ausgemacht. „Ich behaupte einmal: Wenn wir gegen HSC gewonnen hätten, wären wir jetzt fällig gewesen. Manchmal braucht man solche Situationen, um daran erinnert zu werden, immer alles abrufen zu müssen.“ Auch mit der Vorbereitung auf die Partie war Brinkmann nicht zufrieden: „Ich kann nicht bis elf Uhr im Bett liegen und dann um drei Uhr Fußball spielen.“ Das sei nicht professionell und, daher will der Coach jetzt zur Vorbeugung auch entsprechende Maßnahmen unternehmen.

Wie die aussehen, verriet der 51-jährige Coach nicht. Zudem ließ er sich auch noch nicht in die Karten schauen, wer Sonntag in Sulingen bleibt, um in der zweiten Mannschaft zu spielen. Die kämpft in der 1. Kreisklasse gegen den Abstieg, „und den wollen wir um jeden Preis verhindern. Die Zweite hat im Moment oberste Priorität“, sagt Brinkmann.

Der Coach will damit aber nicht den Eindruck vermitteln, die Sulinger würden Schlusslicht Sachsenross auf die leichte Schulter nehmen. „Wir behandeln jeden Gegner mit Respekt und werden elf sehr gute Spieler auf den Platz schicken“, verspricht Brinkmann. Vermutlich aber wird der TuS-Trainer wieder nur mit zwei oder drei Ersatzspielern anreisen. · flü

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