Bann gebrochen: Erster Auswärtsdreier beim verdienten 2:0 in Ottersberg

Koc bringt Rehden per Doppelpack früh auf Kurs

War eine Bank in der Rehdener Innenverteidigung: Michael Wessel (re.), der hier Ottersbergs Johannes Ibelherr bedrängt.

Ottersberg - Von Frank von StadenMit seinem ersten Auswärtssieg in dieser Saison stoppte der BSV Rehden gestern Nachmittag den Höhenflug des TSV Ottersberg in der Fußball-Oberliga. Garant für den Erfolg war dabei der bärenstarke Mehmet Koc, der beim 2:0 (2:0) früh einen Doppelpack (5./15.) schnürte und seine Farben damit weiter ganz straff auf Regionalliga-Kurs hält.

Klar, dass dem Doppeltorschützen nach dem Abpfiff das Grinsen ins Gesicht gemeißelt war: „Wir haben gewusst, dass es in Ottersberg enorm schwer werden würde. Umso glücklicher bin ich, dass mir so früh beide Treffer gelungen sind. Den ersten habe ich mit vollem Risiko genommen, beim zweiten stehen beide Ottersberger Innenverteidiger falsch. Letztlich hätte ich ja auch noch eine dritte Bude machen müssen. Das ist der einzige Punkt, der mich heute etwas ärgert!“

Zweimal profitierte der Rehdener Stürmer von Fehlern der Hausherren. Beim 1:0 wurde der TSV Ottersberg klassisch ausgekontert, beim 2:0 rutschte Johannes Ibelherr, der erstmals als Innenverteidiger auflief, das Leder über den Scheitel. Zudem konnte TSV-Keeper Christian Rathjen schon nicht mehr gegen den durchbrechenden Koc reagieren, brach doch bereits beim 0:1 seine Muskelverletzung wieder auf, die er sich in der Vorwoche beim 4:1 in Lüneburg zugezogen hatte. „Ich konnte die Bewegung des Stürmers nicht mehr mitmachen“, so Rathjen.

Die frühe Führung spielte den nun auf Tabellenplatz zwei gekletterten Schwarz-Weißen natürlich optimal in die Karten. Zwar erholten sich die Ottersberger relativ schnell von dem Schock, betrieben bis zum Abpfiff auch einen hohen Aufwand und präsentierten sich über weite Strecken ebenbürtig, doch vorn bissen sich die Sturmspitzen Mazan Moslehe und Alexander Neumann die Zähne an einer Innenverteidigung aus, in der Michael Wessel und Kapitän Manuel Meyer wie eine Wand standen. Während Koc nach 24 Minuten nochmals freistehend scheiterte und im zweiten Abschnitt zudem nur die Latte traf (71.), boten sich den Hausherren nur wenige Chancen. Und die, die sie sich erarbeiteten, wurden zu leichtfertig vergeben. Die beste ließ dabei der lauffreudige, aber gestern doch glücklose Alexander Neumann liegen, als er mit einem zu flachen Heber am ansonsten kaum geprüften BSV-Schlussmann Rene Damerow scheiterte (70.).

Erleichterung nach dem Abpfiff dann auch bei BSV-Trainer Jürgen Stoffregen: „Ich bin hoch zufrieden und froh, dass wir hier bei diesem starken Gegner unseren ersten Auswärtserfolg geholt haben!“

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