Vier Treffer beim 7:0 gegen Grolland serviert und ein Tor selbst erzielt

Brendel ist Brinkums brillanter „Butler“

Brinkums Trainer Kristian Arambasic (li.) gibt Dynar Kücük kurz vor der Einwechslung letzte Anweisungen. - Foto: Töbelmann

BRINKUM - Von Gerd Töbelmann. In Spielen gegen den TSV Grolland werden in dieser Saison beim Brinkumer SV Helden geboren. Beim 6:3 des Fußball-Bremen-Ligisten im Hinspiel war es der eingewechselte Dennis Krefta, der mit einem Hattrick in nur acht Minuten zum Matchwinner wurde. Gestern zog Marcel Brendel beim 7:0 (3:0)-Kantersieg auf dem eigenen Kunstrasenplatz mit einem Treffer sowie sage und schreibe vier Torvorlagen ganz groß auf.

Dieses Torfestival spülte Brinkum nicht nur für mindestens 24 Stunden bis auf vier Punkte an den Tabellenzweiten Blumenthaler SV heran, nein, es war auch der perfekte Aperitif für das folgende gemeinsame Essen beim „Griechen“. Und da war auch der künftige Trainer Walter Brinkmann mit dabei, um sich weiter mit dem Team vertraut zu machen und um Einzelgespräche mit Spielern zu führen, die er in der kommenden Saison gern weiter am Brunnenweg sehen würde.

BSV-Trainer Kristian Arambasic, der zuvor die Jagd auf Blumenthal für eröffnet erklärt hatte, war gestern rundum zufrieden: „Wir haben wohl zu schnell für Grolland gespielt. Das hat mir heute sehr gut gefallen, weil der Ball immer im rechten Moment schnell gemacht worden ist.“ Kollege Frank Thinius, auch schon mal in Brinkum tätig und wohl auch in der neuen Spielzeit bei den Bremern im Amt, konnte nur artig gratulieren: „Der Brinkumer Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir konnten nur 25 Minuten lang mithalten. Danach waren wir zwar motiviert, aber das allein hat eben nicht gereicht.“

In besagten ersten 25 Minuten hatten die Gastgeber zwar mehr Ballbesitz, aber der letzte Pass und auch ein konsequenter Abschluss waren nicht zu sehen. Dann jedoch trat „Tor-Butler“ Brendel das erste Mal auf den Plan, denn sein perfekt getimter Freistoß kam zu Torjäger Saimir Dikollari, der sich mit dem 1:0 bedankte.

Nur vier Minuten später war Brendel dann selbst an der Reihe. Der 29-Jährige, der ständig auf Achse war, erkämpfte sich den Ball, lief einige Meter, umspielte auch noch Grollands Keeper Ercan Vayvalako und schob zum 2:0 ein. Und zehn Minuten später (41.) war das Match vorentschieden. Nach Freistoß von Brendel erzielte Lars Tyca den Treffer zum 3:0.

Nach der Pause ließ Brinkum keineswegs nach und steuerte zielstrebig auf den neunten Sieg in Serie hin. In der 66. Minute fasste sich Kapitän Jannik Bender ein Herz aus 20 Metern – 4:0. Die beste und einzige Chance der Gäste vereitelte Keeper Niklas Frank per Fußabwehr (72.). Dann ging es wieder auf der anderen Seite weiter. Und da zeichnete sich nach langer Verletzungspause Offensivmann Marcel Dörgeloh mit seinem Doppelpack zum 5:0 (73.) und 6:0 (83./Vorlage Brendel) aus.

Den Schlusspunkt zum 7:0 (87.) setzte dann per Kopfball der fehlerfreie Rechtsverteidiger Inouss Boure Toure. Und nun raten Sie einmal, wer sich per Flanke als Vorbereiter ausgezeichnet hatte . . . ?

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