Stuhr spielt 0:0 gegen Melchiorshausen

Beim Ristedter „Württemberg-Cup“ geht es um 500 Euro

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Fabian Oehlerking vergab gestern eine der wenigen Seckenhauser Chancen gegen den Bremer SV.

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. Der ursprüngliche Gedanke des Ristedter Fußball-Turniers um den „Württemberg-Cup“ war und ist es, den Vergleich zwischen Teams aus Bremen und Niedersachsen zu ermöglichen.

So gesehen passt das Finale der 19. Auflage perfekt in dieses Schema, denn morgen um 20.00 Uhr treten Landesligist TuS Sulingen und Bremen-Ligist Bremer SV (gestern 0:0 gegen Seckenhausen) im Endspiel um die Siegprämie in Höhe von 500 Euro gegeneinander an. Das Spiel um Platz drei bestreiten zuvor Sudweyhe und Seckenhausen.

TV Stuhr - TSV Melchiorshausen 0:0

Mit einem Sieg hätten sich die Stuhrer im ersten Spiel des Abends vor 250 Zuschauern in der Gruppe B noch die Chance auf das Finale erhalten. Aber von Anfang an war irgendwie der Wurm drin in den Aktionen des Landesliga-Aufsteigers.

So bat Trainer Christian Meyer sein Team unmittelbar nach dem Abpfiff zur Fehleransprache in die Kabine. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es zu wenig war. Wir waren einfach nicht gallig genug. Zudem haben die Ideen in der Offensive gefehlt, um einen wirklich nicht so starken Gegner zu bezwingen. Bis zum Punktspielstart haben wir noch viel Arbeit vor uns.“

Kollege Lars Behrens, der mit seinem Team den ersten Punkt geholt hatte, strahlte indes nach der besten Turnierleistung der Melchiorshauser mit der Abendsonne um die Wette: „Das war ein ganz starkes Spiel von uns. Wir haben hinten nicht nur gut gestanden, sondern uns auch eigene Chancen erarbeitet. Wir verlassen Ristedt jedenfalls mit einem guten Gefühl.“

So dynamisch wie hier Torben Drawert (Mitte) waren die Stuhrer Offensivkräfte gestern Abend gegen Melchiorshausen (von links mit Lucas Görgens und Marcel Drygalla) nur selten. 

In der ersten Halbzeit hatten die Stuhrer zwar mehr Ballbesitz, doch es fehlte zumeist die Torgefahr. In der 21. Minute hätte Torjäger Riccardo Azzarello das 1:0 machen müssen, schoss die Kugel aber aus elf Metern freistehend drüber – und raufte sich die Haare. Derweil saß sein Sturmpartner Dimitri Steen zunächst auf der Bank und meinte nur: „Das ist die Entscheidung des Trainers. Das muss ich hinnehmen.“ 

Später kam mit Steen auch gleich mehr Gefahr in den Stuhrer Angriff. In der 26. Minute hätte Torben Drawert noch treffen können, doch sein Heber ging drüber. Melchiorshausens beste Chance vor der Pause ließ Kevin Nienstermann liegen, als TVS-Keeper Kevin Keßler auf dem Posten war (31.).

Nach dem Wechsel änderte sich am Gesamtbild nicht viel: Stuhr lief recht planlos an, sodass der Bremer Landesligist hinten gut klären konnte. Pech hatte allerdings Stuhrs Timo Wetjen, der in der 53. Minute nur die Latte traf.

Bremer SV - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 0:0 

Nach der Stuhrer Nullnummer war klar, dass beide Teams zumindest für die morgige Endrunde qualifiziert waren. Dem Bremen-Ligisten reichte gar ein Unentschieden fürs Finale. Einmal mehr musste Seckenhausen alles zusammenkratzen, um ein Team zu stellen. So stand auch wieder der jetzige Heiligenfelder Trainer Torben Budelmann erneut als Abwehrchef auf dem Platz und meinte später: „Morgen brauche ich wohl unbedingt eine Massage . . . .“

Dem Titelverteidiger aus Bremen fiel trotz klarer Feldüberlegenheit zunächst nicht viel ein. Trainer Ralf Voigt forderte lautstark mehr Tempo von seiner Mannschaft. Zur Führung hätte es in der ersten Halbzeit aber dennoch langen können, doch Björn Hakansson traf in der 24. Minute mit seinem Volleyschuss nur die Latte. 

Seckenhausen hatte nur wenige Chancen. Eine davon vergab Fabian Oehlerking mit verunglücktem Heber. TSG-Coach Dirk Hofmann war nach dem Abpfiff sehr zufrieden. „Wir haben kein Spiel verloren und wie der Bremer SV fünf Punkte gemacht. Das ist super.“ Gibt es nun für Freitag wieder Probleme, ein Team zu stellen? Hofmanns Antwort: „Ich hoffe nicht. Notfalls fahre ich mit der Trommel durch Seckenhausen.“

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