Tischtennis-Bundesligist verliert in Saarbrücken 2:3 / Tamas malt nicht schwarz

Bremen zeigt wieder Nerven

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Machte im Entscheidungssatz gegen Tiago Apolonia den Sack nicht zu und verlor mit 8:11: Bremens Adrian Crisan. ·

Bremen - Was für eine „schöne Bescherung“ für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Kurz vor Weihnachten unterlagen die Hanseaten beim 1. FC Saarbrücken mit 2:3 und überwintern lediglich auf Rang fünf – außerhalb der Playoff-Plätze. Sicherlich liegen diese nur zwei Pünktchen entfernt, doch 10:10 Zähler zum Jahresabschluss genügen bislang nicht den hohen Ansprüchen des Deutschen Meisters.

Auch SVW-Coach Cristian Tamas kann sich keinen Reim auf die momentane Ergebniskrise machen: „Uns fehlt einfach das letzte Quäntchen Glück. Immer, wenn es eng wird, verkrampfen wir. Dabei müssten wir gerade bei knappen Spielständen locker bleiben.“ Offenbar einfacher gesagt als getan.

Einmal mehr besaßen die Gäste in Saarbrücken genügend Möglichkeiten, für einen versöhnlichen Jahresabschluss zu sorgen – doch wie so oft erwies sich das Bremer Nervenkostüm als instabil. Beim Stand von 1:1 führte Constantin Cioti bereits mit 2:0-Sätzen, um am Ende doch noch haarscharf zu scheitern. Nicht die letzte vergebene Chance an diesem Abend. Denn: Nachdem Spitzenspieler Chi-Yuan Chuang mit seinem zweiten Streich gewohnt zuverlässig zum 2:2 ausgeglichen hatte, konnte nun Adrian Crisan für ein Grün-Weißes Happy End sorgen. Tat der Rumäne aber nicht. Obwohl er gegen Tiago Apolonia im Entscheidungssatz mit 8:7 in Front lag, reichte es schlussendlich nicht. Erst verschlug Crisan einen „Turm“, dann kassierte er einen tödlichen Netzroller – zu viel für das angegriffene Nervenkostüm der Bremer Nummer zwei. Mit 8:11 scheiterte Crisan, so dass die Werderaner um eine Enttäuschung reicher waren. Allzu schwarz wollte Tamas allerdings trotz der erneuten Pleite nicht malen: „Wir brauchen jetzt einfach eine kleine Verschnaufpause. Dann wird wieder angegriffen. Noch ist nichts verloren. Die Playoff-Ränge liegen weiterhin in Reichweite, und in der Champions-League stehen wir im Viertelfinale. Es war nun wirklich nicht alles schlecht.“ · drö

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