Bremen-Ligist verliert 1:2 in Schwachhausen

Brinkum geht nur ein Licht auf

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Inouss Boure Toure (links) verlor gestern mit Brinkum 1:2 beim TuS Schwachhausen.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Im Kampf um den Titel in der Bremen-Liga haben die Fußballer des Brinkumer SV gestern einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Am ersten Advent ging ihnen nur ein Licht auf bei der 1:2 (1:1)-Niederlage beim TuS Schwachhausen. Für die einmalige Erleuchtung sorgte Stürmer Marcel Dörgeloh, der sein Team mit 1:0 in Führung brachte, was letztlich zu wenig war.

Das fand nach dem Match auch BSV-Manager Frank Kunzendorf: „Unsere Ansprüche sind sicherlich höher, als das, was wir heute geboten haben. Offenbar reicht es nicht, um ganz vorn in der Tabelle mitzuspielen.“ So könnte Kunzendorf demnächst auch zur Meinung gelangen, dass es wenig Sinn machen könnte, die Lizenz für die Regionalliga zu beantragen. Aber darüber wird erst in der Winterpause entschieden.

Auf dem Schwachhauser Kunstrasenplatz, wo man bereits im Pokal eine bittere Schlappe einstecken musste (gegen Vahr im Elferschießen verloren), hatte Marcel Dörgeloh schon nach drei Minuten die erste Großchance, scheiterte aber aus zehn Metern am prächtig reagierenden TuS-Keeper Dirk Mergard. Doch in der 25. Minute war „Celly“ erfolgreich. Einen langen Einwurf von Kapitän Jannik Bender nahm Dörgeloh im Strafraum geschickt an, setzte sich gegen zwei Bremer durch und traf aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung.

Die Freude darüber währte jedoch nur zwei Minuten. Zunächst reagierte Brinkums Keepers Mathis Peters nach einem Schuss von Kevin Freistein glänzend, doch bereits im nächsten Angriff fiel der Ausgleich durch Mirco Jankowski, dessen Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang. In der 35. Minute hätte Marcel Brendel Brinkum wieder nach vorn bringen können, doch erneut war bei Mergard Endstation.

Nach dem Wechsel hatten die Gäste zwar ein leichtes Übergewicht, doch wie ein künftiger Meister trat der BSV nun wirklich nicht auf. „Spielerisch war das viel zu wenig. Wir haben es immer wieder mit langen Bällen versucht. Das ist auf einem nassen Kunstrasenplatz mit Sicherheit nicht das geeignete Rezept“, bilanzierte Kunzendorf mit einem Kopfschütteln.

Lange Bälle nicht das

geeignete Mittel

Bender, Dörgeloh oder auch Christopher Taylor versuchten es mit Distanzschüssen, doch die fanden gestern nicht ihr Ziel. Als sich alles eigentlich schon mit einem gerechten Remis abgefunden hatten, schlug das Team von Trainer Thomas Laesch in der 88. Minute doch noch einmal zu. Nach einer von Brinkum viel zu kurz abgewehrten Ecke stand Kapitän Mario Woltmann am rechten Fleck und knallte das Spielgerät aus zehn Metern zum 2:1-Siegtreffer in die Maschen.

Für das Arambasic-Team stehen in diesem Jahr jetzt noch zwei Spiele am Freitagabend auf dem Programm. Zunächst geht es auf eigenem Platz gegen den SV Werder III, ehe eine Woche später ein weiteres Heimspiel gegen Habenhausen auf dem Plan steht.

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